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	<title>Scenic &#8211; piepermobil</title>
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		<title>Scenic (Tag 4)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VickyPieper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 20:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Yeah… endlich konnten wir mal etwas Schlaf nachholen. Die Ereignisse der letzten Tage, haben wirklich körperliche und seelische Spuren hinterlassen. Wobei die seelischen eher positiv gemeint sind. Durch die ganzen Zeitverschiebungen, sind wir auch noch nicht im richtigen Rhythmus gelandet, so dass ich zwar relativ früh eingeschlafen bin, jedoch um 4.30 Uhr wieder wach wurde. [&#8230;]]]></description>
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<p>Yeah… endlich konnten wir mal etwas Schlaf nachholen. Die Ereignisse der letzten Tage, haben wirklich körperliche und seelische Spuren hinterlassen. Wobei die seelischen eher positiv gemeint sind. Durch die ganzen Zeitverschiebungen, sind wir auch noch nicht im richtigen Rhythmus gelandet, so dass ich zwar relativ früh eingeschlafen bin, jedoch um 4.30 Uhr wieder wach wurde. Aber es wurde auch schon langsam hell und es ist tatsächlich so, dass wir gerade ähnlich viel Tageslicht abbekommen, wie in Deutschland. Gegen 22.00 Uhr dunkel und halb fünf eben hell. Mag ich ja.. Ich liege ja hinten im Bett und hab dadurch auch meine beiden Fensterluken, wo ich morgens als erste die Lage checke. Heute morgen konnte ich allerdings meinen Augen kaum trauen. Fliegengitter weg, Fenster etwas weiter geöffnet und was sehe ich da? Bisons, mitten auf unserem Campground. Hinter uns, direkt bei den Zelten. Was für Bilder. Den ersten Kaffee nahm ich draußen noch alleine, um mir das Schauspiel anzuschauen, danach musste Thomas dran glauben. Das musste ers sich einfach ansehen. Die Sonne ist gerade aufgegangen über den Berg und die Bisons, es werden immer mehr, grasen hier friedlich im Gelände. Schrubbern sich teilweise an den Sitzgelegenheiten, die dem nicht immer standhalten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f92d.png" alt="🤭" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> So schön. Schnell die Kamera rausgeholt und ein paar Bilder geschossen. Thomas ist auch gleich ohne Murren aufgestanden, das konnte sich selbst der größte Langschläfer nicht entgehen lassen. Danach sind wir mit Zoco noch auf den Berg hinter uns gewandert und hatten eine tolle Aussicht, auf unseren Platz. Was ein Glück, dass wir noch geblieben sind. Wahrscheinlich würden wir auch noch einen Tag verlängern, aber beim Frühstück ist uns leider aufgefallen, dass unser restliches Brot leider verschimmelt ist. Zwei Scheiben hatten wir noch von der letzten Packung, Rührei und Speck dazu, für heute reicht es und morgen fahren wir halt weiter. Einkaufen und uns hat jemand ins Ohr geflüstert, unbedingt in South Dakota Bison Burger und Bison Steak essen gehen. Ja, denke, dieses Fleisch kann man ruhigen Gewissens sehr gut genießen. Bis morgen!</p>



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		<title>Scenic (Tag 3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VickyPieper]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 20:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bevor der heutige Text kommt, ich hab noch ein Video gestern eingefügt, wo Pat Indianertypisch, mir den Weg zeigt und ich Zivilisationgeschädigt, auf dem Handy die Route nachvollziehen möchte 😇🙈😅 So schön es auch bei Pat war, wir wollten weiter. Der Abschied viel uns allen schwer und sicher hätten wir auch die Zeit, hier ein [&#8230;]]]></description>
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<p>Bevor der heutige Text kommt, ich hab noch ein Video gestern eingefügt, wo Pat Indianertypisch, mir den Weg zeigt und ich Zivilisationgeschädigt, auf dem Handy die Route nachvollziehen möchte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f607.png" alt="😇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f648.png" alt="🙈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f605.png" alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> So schön es auch bei Pat war, wir wollten weiter. Der Abschied viel uns allen schwer und sicher hätten wir auch die Zeit, hier ein paar Tage zu bleiben. Allerdings ist es hier auch wirklich intensiv, von den Eindrücken, von den Gesprächen. Ich kann es nicht erklären, aber wir sind erschöpft. Viel Schlaf hatten wir ja nicht, in der letzten Nacht und wir wollen uns ein Plätzchen suchen, wo wir erstmal ankommen und entspannen können. Schließlich stecken auch die vielen Kilometer der letzten Tage noch in unseren Knochen. Bevor wir jedoch uns ein Plätzchen suchen, fahren wir zurück in den Nationalpark und dort zum Visitor Center. Die sind immer gut ausgestattet mit Karten und weiteren Informationen. Kostenlos, aber natürlich gibt es auch immer jede Menge Merchandising Artikel. Einen nehmen wir immer mit, eine Sticker / Aufkleber für unsere Kühlschranktür bzw. unsere Außenboxen. So haben wir immer eine schöne Erinnerung und das Auto wird bunter <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f605.png" alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es gibt im Badlands Nationalpark zwei Campingplätze, einer direkt am Visitor Center, der sah uns aber irgendwie unsympathisch aus. Lauter riesen RV‘s und Trailer, dicht an dicht. In einer Gegend, wo man außerhalb des Nationalparks frei stehen kann, wir gut aufgefüllt sind, mit Wasser, Strom und Lebensmitteln, kommt der nicht in Frage, da nicht nötig. Auf der Karte entdecke ich jedoch noch einen weiteren, ganz am Ende, deutlich kleiner und wer zuerst kommt, malt zuerst, also ohne Reservierung. Kannten wir ja schon vom Shenandoah National Park und einigen State Parks. Durch den sandig/schlammigen Aufenthalt bei Pat, waren wir etwas verschlammt, gerade die Füße. Deshalb hatte sich Thomas für heute einen Platz, bestenfalls mit Dusche und vor allem Schlangenfrei gewünscht. So ganz hatte er die letzte Nacht wohl noch nicht verdaut. Deshalb hab ich diesen Platz als Kompromiss vorgeschlagen, zumal wir vorher noch einen kleinen Loop durch die Badlands fahren konnten, rund 50 Kilometer, also nicht so lange fahren und uns dann den Platz mal anschauen können. Der Loop war wunderschön, so beeindruckende Landschaften mit diesen Felsen, einfach der Wahnsinn. Obwohl es Anfang der Woche ist, war er gut gefüllt, müssen die denn gar nicht arbeiten, fragen wir uns dann immer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f605.png" alt="😅" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. Ich möchte gar nicht wissen, was hier am Wochenende los ist<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f648.png" alt="🙈" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. Der andere Campingplatz wird wahrscheinlich auch voll sein <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f633.png" alt="😳" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />… aber, nachdem wir durch sind und den Platz erreichen, haben wir Riesen Glück. Wenig gefüllt, einen perfekten Platz für uns gefunden und erstmal abstellen und gucken, wo man sich hier anmeldet und bezahlt, denn wie sonst üblich, gibt es hier keinen Camp Host. Die Registrierung erledigt man an einem kleinen abgedeckten Ständer, schreibt seinen Namen und das Kennzeichen draufund welche Platznummer man gewählt hat. Zusätzlich, ob man nur zum wandern hier ist oder Overnight. Bezahlung? Das forschen wir nach, auf der Internetseite. Hatte ich sie vorher nur im Original in englisch überflogen, ließ ich sie mir nun auf deutsch übersetzen, denn ich fand nur für den anderen die Reservierungsmöglichkeit und der Sage Creek Campground, auf den wir wollten, war ja first-comes, first-serve… und jetzt, auf deutsch übersetzt, hab ich es gefunden, der Platz hier, ist kostenlos. Na, das ist ja mal erfreulich! Da auch die Umgebung wirklich hübsch ist und es wimmelt hier nur so, von den niedlichen Präriehunden. Schlangen sind da schon sehr unwahrscheinlich. Allerdings gibt es hier kein Wasser, „nur“ Dixi Klos und Mülleimer. Aber auch Thomas gefällt es richtig gut und so schlagen wir hier unser Camp auf. Wir sind so erschöpft, dass wir eigentlich nur noch schlafen wollen. Es ist wieder richtig heiß geworden, gute 30 Grad und da es uns so gut hier gefällt, ziehen wir die Markise raus. Lohnt sich, wenn man mal 2-3 Tage stehen bleiben möchte. Vorab checken wir noch die Wetter App. Bei Thomas sieht es gut aus, morgen zwar bedeckt, wenig Sonne, aber zum chillen gut. Kein Wind oder Regen angekündigt. Meine beiden Wetter Apps, finden diesen Standort nicht, somit gucke ich mir den nächsten größeren Ort raus, aber auch dort sind die Wettervorhersagen ähnlich. Zur Sicherheit verankern wir aber die Stangen fest in den Boden (braucht unsere Markise eigentlich nicht, da freitragend), falls das ein oder andere Lüftchen kommt, ziehen wir zusätzlich noch sechs weitere Abspannseile und verankern die auch fest im Boden, sowie an den schweren Picknick Tisch. So ein komplexer Aufbau dauert rund ne Stunde, aber man mochte sein Material ja auch schonen, wir brauchen es schließlich noch eine Weile. Gut, so kann das auch über Nacht bleiben. Dachten wir… Früh schlafen gegangen, bin ich gegen Mitternacht aufgewacht, weil es irgendwie so warm war. Also Maxfann an, unser Außenfenster mit Ventilator und Luft reingelassen. Eine halbe Stunde später, war ich schon wieder wach. Boah, das zieht hier aber, was denn jetzt los? Ein Wind ist aufgezogen. Kurzer Blick nach draußen, oh Mist, dahinten blitzt es schon wieder, hoffentlich bekommen wir nicht wieder so einen Sturm, wie letzte Nacht… Dachte es und schon war es zu spät. Ein fetter Sturm und Blitze überzogen uns, Thomas mittlerweile natürlich auch wach, der Wagen schaukelte dermaßen, dass wir dachten, dass wir gleich abheben. Ein Blick hinten aus dem Fenster zeigte auch eine gewisse Unruhe auf dem Platz. Die meisten zelten hier… Was machen? Noch hielt alles, aber die Kraft des Windes, wenn er so bleibt oder noch mehr aufbaut, wird die Markise nicht standhalten können. Mit Taschenlampen bewaffnet, sitzen wir beide vorne auf den Sitzen und versuchen ruhig zu bleiben und einen Plan, wie wir das Ding reinkriegen. Das ist schon bei Tageslicht ohne Sturm nicht so einfach. Bei diesen Verhältnissen schlicht unmöglich. Wir reden hier über rund 12 Quadratmeter Plane, angebracht in einer Höhe von 3,20 Meter. Das hältst du nicht so einfach. Während wir alle einzelnen Schritte untereinander gedanklich aufteile, wer löst was, wer hält was und wer klettert wo auf die Leiter, macht es einen heftigen Knall! Scheiße! Irgendwas hat sich abgerissen und gelöst. Nun sind die Geräusche im Sprinter noch heftiger. Mit Taschenlampe und rausleuchten, können wir erkennen, das der vordere Teil sich gelöst hat und auf dem Dach auf unseren Solarpanelen liegt und kratzt. Wir sind fix und fertig, ein Schaden (Markise im Arsch) ist da, jetzt gilt es wenigstens die Solarpanele und die beiden Fenster inkl. Maxxfann zu retten. Weitere 10 Minuten gewartet, das Gewitter dreht um uns. Wenn es dichter kommt, können wir schon wegen der vielen Eisenstangen nicht raus. Aber kurzfristig wird der Wind etwas weniger, wir wagen es. Jeder arbeitet seinen Teil ab, Knoten lösen, alles vorher beiseite Geräumt, damit wir im Dunkeln nicht stolpern. Leinen der Markise gelöst an beiden Seiten, während Thomas alle Abspannbänder weiter versucht zu halten, damit es mich nicht von der Leiter beim lösen, reißt. Alles an den Wagen ran, teilweise am Reifen notdürftig befestigt, mehr können wir nicht tun, den Rest muss man abwarten und sich bei Tageslicht angucken. Nach gut zwei Stunden war der Spuk vorbei und irgendwann konnten wir auch wieder einschlafen. Früh am nächsten Morgen besahen wir uns den Schaden. Das abreißen ist tatsächlich ausgelöst worden, weil bei eine Stange die obere Metallöse abgerissen ist. Somit konnte der Vordere Träger nicht mehr standhalten und ist nach oben abgekippt und letztlich auch gebrochen. Diverse Schrauben haben sich überall gelöst und somit ist die ganze Markise auch etwas verzogen. Reparieren? Wir sind nicht ganz sicher, ob es möglich ist. Zumindest Solarpanel und Fenster haben nichts weiter abbekommen. Der Rückbau und das einpacken der Markise hat auf jeden Fall dann über drei Stunden gedauert, wir waren einfach nur noch platt und fix und fertig. Ja, auch das muss man aushalten. Es gibt auch weniger schöne Momente auf Reisen. Trotzdem lassen wir uns dieses schöne Fleckchen Erde nicht vermiesen und verlängern auch noch mindestens ein Tag. Es ist einfach traumhaft hier…. Bis morgen!</p>



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		<title>Scenic</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VickyPieper]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 20:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Scenic]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem wir eingeparkt hatten, sind wir wieder ausgestiegen und zu dem Haus wieder hingegangen. Ein älterer Mann, erstaunlich mitteilungsbedürftig. So erfuhren wir, dass er eine „Native“ Mutter hatte und einen weißen Vater. Also Halbindianer ist. Schon seinen Urgroßeltern gehörte das Land, auf dem wir uns verfahren hatten. Das ursprüngliche Haus weiter hinten, wir saßen an [&#8230;]]]></description>
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<p>Nachdem wir eingeparkt hatten, sind wir wieder ausgestiegen und zu dem Haus wieder hingegangen. Ein älterer Mann, erstaunlich mitteilungsbedürftig. So erfuhren wir, dass er eine „Native“ Mutter hatte und einen weißen Vater. Also Halbindianer ist. Schon seinen Urgroßeltern gehörte das Land, auf dem wir uns verfahren hatten. Das ursprüngliche Haus weiter hinten, wir saßen an seinem, noch ein wenig im Bau befindlichen Haus. Er bot uns Kaffee an, wir lehnten ab, wollten wir doch bald schlafen gehen. Aber noch auf eine Zigarette… Zoco holten wir noch dazu und so konnte er mit seinem Hund noch ein wenig spielen. Zoco ist zwar mit allen verträglich, aber das war wirklich ein Match von Sekunde eins. Die beiden, eine junge Shepard Hündin und Zoco liebten sich auf den ersten Blick. Sehr nett anzusehen. Wir erfuhren noch, dass auf dem Hof ein paar Pferde und Kühe stehen, wobei die großen Herden auf den Graslands verteilt sind. Morgen würde sein Sohn kommen und Dienstag dann die ganze Famile, es ist Brenntag. Rund 300 Kälber müssen gebrannt werden. Hätten wir dem kleinen schmächtigen Mann absolut nicht zugetraut. So, wie er hier lebt, wie er selbst aussieht. Geprägt von täglich schwerer körperlicher Arbeit. Seine Frau lebt ein paar Dörfer weiter und betreibt dort ein Motel, drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn und fünf Enkelkinder, umfasst seine Familie. Das besondere aber schon an diesem Abend, mit welcher Selbstverständlichkeit er uns einfach aufgenommen hat. Wobei schon an diesem Abend klar wurde, dass er die heutigen Generationen dafür verachtet, dass es nur noch ein „take“, also nehmen gibt, kein Geben. Als wir uns dann trennten und wir zum Sprinter gingen, war es ja stockdunkel, bis auf die Blitze. Diese hatten sich mittlerweile so angenähert, dass kräftiges Gedonner dazu kam und ein Sturm, dass sich die Bäume bogen. Wir flüchteten also mehr Richtung Sprinter. Der Weg überall tiefer schwarzer Sand, bzw. Erde. Mein erster Blick ging Richtung Sprinter, wie weit weg er von den Bäumen steht, denn es hätte mich nicht gewundert, wenn der ein oder andere gleich entwurzelt wird. Was eine Nacht, todmüde, völlig verfranzt in der Wildnis, 20 Kilometer härteste Offroad Strecke (was ich eh nicht mag), der Einbruch, der Fremde mit seinen Geschichten und jetzt das Gewitter! Als wenn das nicht reicht, gehe ich Thomas hinterher, er hatte Zoco noch an der Leine, ein Blitz und in dem Moment gucke ich auf den Boden und sehe einen vermeintlichen Ast! Der ist aber komisch gebogen… ahhh kurzer heftiger Schrei von mir, Thomas springt vor Schreck rechts mit Zoco zur Seite. Ein Glück… sonst wäre er mit Zoco, auf eine gut 1,50 Meter Schlange gelatscht… Thomas fragt was los, ich, ne Schlange und beide fangen wir an zu laufen und springen in den Sprinter… gerettet. Thomas fix und fertig, seine größte Sorge, schon im Vorfeld der Panamerikana Planung, waren Schlangen und andere giftige Krabbeltiere… Ok, die erste haben wir nun durch und ist ja glimpflich abgelaufen. Natürlich wollten wir gleich gucken, was gibt es denn für Schlangen hier in der Gegend. Tja, was soll ich sagen, der Tag musste ja komplettiert werden. Mittlerweile war das Gewitter direkt über uns, neben Sturm, Blitze und Donner, kamen jetzt heftiger Regen und Hagel dazu. Könnt ihr euch vorstellen, wie laut das im Sprinter ist, trotz Dämmung? Natürlich hat man dann auch kein Internet mehr. Normales Netz eh nicht, in der Wildnis, aber auch Starlink hat sich verabschiedet… was für ein Tag. Abgeschieden irgendwo im nirgendwo, konnten wir nicht mal gucken, wo wir sind? Keine GPS Daten, geschweige denn Internet oder gar Telefon. Ich denke, der Abend wird uns noch in langer Erinnerung bleiben. Lange werden wir uns aber auch an „Pat“ erinnern. So heißt unser Indianer nämlich. Das vorstellen hatten wir tatsächlich am Abend vergessen, aber am nächsten Morgen um 6.00 Uhr, stand er schon wieder auf seinem Grundstück und werkelte vor sich hin. Mein ersten halben Kaffee und die erste Zigarette konnte ich noch alleine genießen zum wachwerden, dann entdeckte er mich und lud mich zu sich zum Kaffee ein. Das hatten wir uns am Vorabend schon gedacht und verabredet, das Thomas dann auch gleich mit aufsteht. Außerdem hatten wir überlegt, was geben wir ihm eigentlich für den Stellplatz. Geld wäre nicht passend gewesen, einen Sticker von uns ok, aber irgendwie zu wenig. Thomas hatte die grandiose Idee. Er hatte, warum weiß ich gar nicht, aus Deutschland zwei deutsche Autofahnen mitgebracht. Davon wollten wir ihm eine geben, außerdem hatten wir noch eine Dose Mettwurst aus Deutschland dabei, auch das passt vielleicht. Gesagt getan, raus aus dem Auto, mit den kleinen Geschenken und erstmal Kaffee trinken gehen. Kleine Anekdote am Rande, gestern Abend hielt er seine Haustür noch sorgfältig verschlossen, wenn er mal reinging und heute, waren so eindeutige Gesten von ihm, dass ich doch mit reinkommen soll, um z.B. den Kaffee Becher wieder zu füllen. Also gut, mit rein und darüber gestaunt, wie aufgeräumt und sauber alles war. Eingangs das Wohnzimmer mit Schreibtisch und dahinter ein großer (übrigens beheizter Raum, nachts wurde es nicht kälter als 16 Grad und jetzt waren es schon wieder über 20) wo sich Bett und Küche befanden. Auch hier alles sehr einfach, aber sauber und ordentlich. Wir unterhielten uns über einige Dinge, u.a. von einem nahe gelegenen Ort, in dem Indianer leben und als ärmstes Dorf der Welt gilt. Hier regieren Drogen, Alkohol und Kriminalität in seiner rauesten Form. Als Thomas unser kleines Geschenk, die deutsche Fahne übergab, wurde er ganz still, starrte darauf und fragte uns, ob wir wüssten, was das bedeutet? Verwundert sahen wir uns an. Na, die Farben! Immer noch wussten wir nicht, was er uns sagen wollte. Er fragte nochmal, ob das die deutsche Flagge ist, was wir bejahten. Voller Erfurcht, zeigte er auf das Weiß, (von der Stange) und meinte, das steht für die Weißen, dann auf das Gelb, die Farbe der Asiaten, das Schwarz, die Farbe der Schwarzen und das Rot, die Farbe der Indianer! Er stand auf und holte was aus dem hinteren Bereich. Ein Stab mit zwei Verdickungen. Geschmückt mit den Farben, rot, gelb, schwarz, weiß! Und meinte, der Stab wäre seine Seele… Und dann ging ein Monolog von ihm aus, den ich hier nicht so wiedergeben kann, weil wir beide, Thomas und ich, so beeindruckt waren, von seiner Wärme, seinen Wünschen für die Welt, für die neuen Generationen. 100 Millionen Indianer sind im Laufe der Geschichte von Amerika, getötet worden. Auch heute, ist es egal, wer ein Land regiert, überall gibt es Krieg. Dabei ist es so einfach, der eine ist schwarz, der andere gelb, der andere rot und dann gibt es weiße. Wir alle haben ein Herz, mit dem wir fühlen sollen und leben. Gibt es einen Gott? Wir glauben dran, aber warum, wir alle sind Gott, jeder hat ein Herz zum Lieben. Guckt euch die Tiere an, lernt von ihnen. Denen ist es egal, ob rot, schwarz, weiß oder gelb. Tragt das bei eurer Reise weiter in die Welt und findet Frieden und lehrt ihn. Ja, ich weiß, das klingt alles pathetisch, war es aber auch und bevor wir ihn verließen, mussten wir uns wirklich in den Arm nehmen und drücken, weil jeder wusste, wir sind hier gestern nicht durch Zufall gelandet und niemand von uns wird diese Begegnung jemals vergessen. Es war unglaublich! Zum Abschied zeigte er uns noch ein Grab. Hier liegen die Köpfe von seinen Kühen. Alle, so sagt er, sind friedlich eingeschlafen, mit über 20 Jahren. In dieser Zeit haben sie ihm jeweils 20-30 Kälber geschenkt. Natürlich wäre der Kopf mit den Hörnern, gut zu veräußern gewesen, aber warum? Kälber bringen hier rund 1.000 Dollar. Sie haben mir also so viel geschenkt, mit ihren Kälbern, ich möchte sie dafür ehren und deshalb haben sie hier ihren Platz! Wir schauen uns nochmal an, er schenkt uns noch ein Bild seines Urgroßvaters, mit dem Vermerk, ja, ich habe hier ein großes Land geerbt von meinen Vorfahren. Es ist mein Land! Aber ich lease es vom Staate Amerika… ich brauche nicht viel, ich habe mein Fleisch (er schlachtet selbst), baue mein Gemüse an, habe meine Quelle, somit Wasser und Wasser ist Leben… wie recht er hat. Dank des Fotos vom Urgroßvater, traue ich mich zu fragen, ob wir ein „Selfie“ machen dürfen. Erinnere mich doch irgendwie daran, dass es bei Indianern verpönt ist, sich fotografieren zu lassen. Er lacht, natürlich! Vielen Dank, für diese Begegnung… bis morgen!</p>



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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 20:13:00 +0000</pubDate>
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<p>Andere würden sagen, sie hätten eine Schreibblokade, ich sag euch, ich bin so beeindruckt, was gestern passiert ist, dass ich Angst habe, nicht die Worte zu finden, die annähernd das Ausdrücken, was und widerfahren ist… Früh sind wir losgefahren, von unserem Mississippi Stellplatz, der uns ne gute Nacht beschert hat. Schlaf ist immer etwas anders, da wir innerhalb kurzer Zeit, öfter die Zeitzonen wechseln, einfach flexibel bleiben, ist hier die Devise. Wir hatten eine Route von knapp 500 Kilometern rausgesucht, um festzustellen, dass wir trotz Einkauf, schon gegen 14.30 Uhr ankamen. Eigentlich kein Problem, das war allerdings ein Parkplatz zum freistehen, der nun wirklich gar kein Campingverhalten zuließ. Statt kühlem und regnerischen 16 Grad am morgen, hatten wir auf einmal 34 Grad. Kaum Schatten, die Türen nicht aufreißen können, wir sind abgekocht. Kurz überlegt, Taco Bell angesteuert und noch was gegessen. Frisch gestärkt, fuhren wir einfach weiter. Ziel für den nächsten Tag schonmal anvisiert. Das wären nochmal knapp 500 Kilometer. Hatte ich nicht erwähnt, dass ChatGPT sich in einigen Punkten vertan hat, mit seiner Routenplanung? Sei es drum, wir sind tatsächlich noch gute 400 Kilometer gefahren. Diesmal ging es ja ausschließlich über die Interstate und wir haben uns ein höheres Tempo gegönnt. Statt sonst übliche 90-100Km/h, bin ich 120 gefahren. Macht sich ordentlich im Spritverbrauch bemerkbar. Satte 19 Liter, hat sich der Max gegönnt, statt rund 14-15 Liter. Egal, der Euro steht grad gut <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f607.png" alt="😇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. Von der Interstate abgefahren, sollte es noch 60 Kilometer über kleinere Straßen gehen, bis zum Ziel. ChatGPT hat uns einen Platz auf einem Hügel versprochen, freistehen erlaubt und eine perfekte Tierbeobachtung inkl. Na, das klingt doch perfekt! Mittlerweile wirklich müde und kein Bock mehr zu fahren, bogen wir in den Badlands Nationalpark ein und waren schwer beeindruckt. Einerseits ähnlich einer Mondlandschaft, die gespickt ist mit riesigen Steinformationen. Erinnert mich teilweise daran, wenn man am Strand gesessen hat und durch die Finger die Matsche gleiten ließ, so dass Türmchen entstehen. Lt. Navi, bzw. den Koordinaten von ChatGPT, sind wir aber nur kurz rein in die Bandlands und kurze Zeit später wieder raus, um weiter auf ner kleinen Landstraße zu fahren. Dann sollte es links ein Feldweg reingehen, der war aber gesperrt, mit dem Hinweis Präriehunde, stark dezimiert und deshalb schützenswert und deshalb kein Durchkommen. Noch beim lesen des Schildes, hatte sich das Navi schon nen neuen Weg ausgedacht. Wenn es vorher noch 12 Kilometer bis zum Ziel waren, sollten wir nun 30 Kilometer fahren. Es war mittlerweile 20.15 Uhr; nach neuer Zeit, für uns eigentlich schon 21.15 Uhr. Fast 14 Stunden im Auto unterwegs, es drohte dunkel zu werden und wir waren müde, aber irgendwie auch euphorisch, durch die beeindruckende Landschaft. Die erste Bison Sichtung trug ein übriges bei, also los, letzter Versuch. Nun muss man wirklich dazu wissen, ein abstellen vom Fahrzeug und dann da drin pennen, einfach irgendwo, haben wir in den von uns bisher bereisten Bundesstaaten noch nicht erlebt, bzw. war auf unserer Route nicht möglich. Man muss schon gucken, wo man sich hinstellen kann, weil irgendwie alles irgendjemanden gehört, oft eingezäunt und noch öfter mit unmissverständlichen Schildern versehen. Aber egal, den Versuch gönnen wir uns noch, irgendwas wird sich schon finden und zur Not haben wir ja auch Scheinwerfer. Hatte ich schon erwähnt, dass auf einer Seite dieser bergigen Mondlandschaft, ständige Blitze zu sehen waren? Vermeintlich weit weg. Außerdem konnte man leider den Sonnenuntergang, der sich bestimmt schön in der felsigen Landschaft gemacht hätte, nicht richtig sehen, weil sich so komische Wolken vorgeschoben hatten. Egal, weiter geht’s und irgendwann haben wir auch eine Einfahrt ins Gelände gefunden, also einen Feldweg und von dort sollten es noch 14 Kilometer sein. Zuerst Schotterpiste, die allerdings schnell zur „Wellblechpiste“ wurde. Also mit Querrillen, so dass der Sprinter und alles was sich in ihm befand, ordentlich durchgeschüttelt wurde. Mit 10-20 Km/h, schlichen wir weiter. Kurz vor dem Ziel kam es wie es kommen musste, Schranke, Privatgrundstück…SCHEISSE! Kurz vorher ging noch ein Weg, ungefähr in die Richtung, wo wir hinmüssen. Stockdunkel mittlerweile, außer den fortwährenden Blitzen, diesen Weg gefahren und nach 2-3 Kilometern, wieder ein Metallgatter, das uns den Weg versperrt. Diesmal aber ohne Schild. Kurz überlegt und gedacht, vielleicht steht das nur hier, um Tiere zu begrenzen, ähnlich wie an der Nordsee, wo man ja auch aufmacht und durch geht und wieder zu macht. Thomas also raus und guckt, ob das zu öffnen geht. Ja, was für ein Glück. Durchgefahren, aber trotz aller Strahler nicht den Weg gefunden, den das Navi anzeigt. Da war nur ein großer Sandplatz. Hm.. Moment, da ist genau gegenüber noch ein Weg steil runter. Den nehmen wir und wenn es da nicht weiter geht, fahren wir einfach zurück und parken auf dem Sandplatz. Also runter, und es war wirklich steil und weicher Sandboden, unten angekommen… war da ein beleuchtetes Häuschen. Oh wei… ein Hund kam angelaufen und freute sich. Wenigstens etwas, aber uns war klar, letztlich sind wir hier eingebrochen. Was tun? Wegfahren und flüchten, aber wohin, der Platz oben gehört ja auch zum Grundstück. Thomas ist ausgestiegen und wollte gucken, ob er jemanden findet und nach dem Weg fragen. Jetzt müsst ihr euch vorstellen, wir sind hier in South Dakota, in der Prärie, im mit Abstand bevölkerungsärmsten Gebiet der USA. Im Indianer Gebiet. Arm, ärmer am ärmsten, Drogen und Alkohol bestimmen das Leben dieser Bevölkerung. Wir eingebrochen in ein fremdes Grundstück und Thomas raus und sucht die Inhaber… in dem Moment bin ich selbst auch schnell aus dem Auto, hat zufällig ein Kleid an, war also auch im dunkeln, als Frau schnell zu erkennen. Mein Hintergedanke war, das wir dadurch nicht bedrohlich wirken und nicht sofort erschossen werden… wahrscheinlich sogar „legal“… Zum Glück hatte der Mann Nerven und fragte, was wir hier wollen. Wir erklären ihm die Situation und man glaubt es kaum, für ihn selbstverständlich, konnten wir nicht weiter fahren, sondern bekamen „Asyl“, auf seinem Hof. Konnten uns den Platz aussuchen, wo wir stehen wollen und wurden danach noch freundlich vor das Haus zum sitzen eingeladen. Ich weiß, das hier einige kurz vor der Arbeit lesen, ich möchte nicht, das ihr zu spät kommt! Deshalb gibt es Teil 2 morgen, von unserer Begegnung(en). Seid sicher, das war noch nicht das Ende des Abends…bis morgen!</p>



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