Nach unserer ersten Nacht auf der Baja, etwas untypisch in einem Häuschen (wunderschön gelegen), ging es für uns heute weiter. Das Wetter war leider immer noch wirklich schlecht. Zusätzlich hat es die ganze Nacht geregnet und zwar heftig! Aber die Vorhersage für unser nächstes Ziel, war zumindest so gut, dass es ab nachmittags Sonne geben sollte, also los… Unser „Herbergsvater“ Don, meinte, wir sollten lieber hinten rausfahren, um die Schlammwege zu meiden. Zur Sicherheit hatten wir Allrad zugeschaltet und los ging die wilde Fahrt. Tja, irgendwie haben wir wohl eine Abfahrt verpasst, was uns auf dem Weg erwartet, tiefe Pfützen mit Schlamm drunter. Eine erste Herausforderung für unsere Sprinter, die wir aber gemeistert bekommen haben. Einen kleinen, eher unspektakulären Ausschnitt könnt ihr, Dank Marthas Filmkünste, sehen. Es war wirklich kribbelig, die Tiefe vom Wasser, locker 25 cm… Aber es ist gut gegangen und wir konnten erfolgreich die asphaltierte Straße erreichen. Noch was einkaufen, Obst und Gemüse, beim kleinen Laden, Rest beim vermeintlichen Supermarkt… auch eher ein kleiner Sparladen, aber wir sind versorgt. Durch den Regen, war der angepeilte Strandplatz, keine gute Alternative. Wollten wir nicht wieder gleich ne Flussfahrt unternehmen. Also hab ich schnell eine andere Stelle rausgesucht, auch am Strand, aber oberhalb und auf Schotterstraße zu erreichen. Denke hier stehen wir ganz gut. Nicht so hübsch und idyllisch, aber sicher. Können zu Fuß zum Strand runter laufen und nicht versinken, denn leider regnet es doch noch. Morgen soll die Sonne scheinen, hoffen wir das Beste. Gekocht haben wir im Camper, zwar getrennt, aber für ein gemeinsames Essen. So können wir die Herdplatten am besten ausnutzen. Kurz davor kommt ein dritter Sprinter, auch Reisende aus Deutschland. Wir hoffen morgen mit ihnen quatschen zu können, da das Essen fertig war und drohte kalt zu werden, hatten wir noch keine Zeit. Bis morgen!
