Die erste Nacht hier an der Lagune war ruhig. Zoco leider nicht, der jammerte gegen halb zwei, dass er mal raus muss. So dachten wir, dabei hatte er nur Durst und kuschelte sich kurz danach wieder in sein Bettchen und wir konnten weiter schlafen. Morgens schaute ich mir den Platz mal ein wenig genauer an. Anfang Oktober gab es hier wohl eine riesige Überschwemmung und hat wohl alles zerstört, inkl. der sanitären Anlagen. Scheinbar in windeseile wieder aufgebaut, aber mangels Geld, nicht wirklich schön. Schade… denn die Lage ist traumhaft und man kann dem amerikanischen Besitzer nur wünschen, hier die Oase wieder herstellen zu können, wie sie vorher wohl laut Bewertungen war. Wir bleiben trotzdem noch ne Nacht und wollen morgen mal den anderen Platz aufsuchen. Diesen haben wir uns auf dem Weg nach San Ignacio „Downtown“ angeschaut und uns entschieden, hier dann noch zwei Tage ungefähr anzuhängen, denn auch das Städtchen ist wirklich süß. Klein, familiär, viele kleine Restaurants. Heute morgen waren wir frühstücken, von unserem Platz knapp 2 Kilometer entfernt, von dem neuen dann nur noch ein Katzensprung. Hier haben wir das erste Mal das Gefühl, etwas ankommen zu können und die Menschen kennen zu lernen. Ein perfekter Ort im Landesinneren, bevor wir wieder ans Meer fahren. Auf dem Weg in die Stadt, sind uns zwei Kuriositäten begegnet. Auf dem Hinweg eine Herde Pferde. Scheinbar völlig frei. Keine klassischen Wildpferde, aber umzäunt waren sie auch nicht. Auf dem Rückweg wieder Pferde, diesmal aber per Transporter hierher gefahren, um in der Lagune Aquatraining zu absolvieren. Was ein krasser Unterschied… Zurück am Platz, stand „Torsten“ neben uns. Ein allein Reisender, dem wir schon am letzten Supermarkt getroffen hatten. Gemeinsam sind wir später nochmal ins Dorf, diesmal gefahren, und was essen gegangen. Lecker!! Ach wir freuen uns, ab morgen das Dorf schnell mal zu Fuß erreichen zu können um am mexikanischen Leben teilzunehmen 🤗 Bis morgen!




