Manchmal muss man einfach Glück haben… wobei man den Tag natürlich nicht vor dem Abend lobt… aber von Anfang: Ausgestattet mit vier Adressen für mögliche Werkstätten, ging es heute morgen los. Zuerst die Werkstatt, die wir uns rausgesucht haben. Der Besitzer war leider nicht da, aber der Mitarbeiter rief ihn an und so konnte ich kurz mit ihm sprechen und wir verabreden uns für morgen 10 Uhr. Direkt daneben ein kleines Restaurant, wo wir frühstücken wollen. Oh Mann, zum Frühstück Tacos mit Shrimp , das ist schon hart, aber mexikanisch 😅 Danach sind wir zum Walmart! Ja es gibt ihn hier wieder und eigentlich hatten wir gehofft, die gewohnten Dinge aufzufüllen, hat meist, aber nicht ganz geklappt. Fehlen tut uns noch das Gas für den Kocher. Bisher noch nirgends gefunden, aber die Kocher schon bei anderen gesehen. Also weiter suchen. Mit Lebensmitteln ausgerüstet, konnten wir nun die entfernteste Werkstatt aufsuchen. Sie liegt etwas außerhalb von La Paz, in schöner Natur und verfügt gleichzeitig über einen Campground. Diesen Tipp hatten wir von einem deutschen Reisenden bekommen. Als wir ankamen, war der Platz geschlossen, dafür sprangen sechs Hunde bellend am Zaun hoch. Es dauerte nicht lange und die Besitzerin kam, ich meine, Anne ist ihr Name. Sie ist Schweizerin und spricht natürlich deutsch 🥰. Drauf können wir nicht auf den Platz, erklärt sie entschuldigend. Die Hunde… alles gerettete und aufgepäppelte, die gemeinsam als Rudel funktionieren. Für Menschen ungefährlich, aber für Zoco wäre es Selbstmord. Wir erklären, was wir vor allem wollen und sie hat auch gleich ne Lösung parat. Patrick, ihr Geschäftspartner und Werkstattleiter, ist zwar gerade unterwegs, aber bis er wiederkommt und auch gerne länger, könnten wir das Grundstück um die Ecke nutzen. Dort soll mal ein Campingplatz entstehen, es ist also noch nichts vorhanden, aber wir können hier sehr schön stehen. Zwischendurch besuchen uns Kühe, auf der Suche nach Nahrung. Die werden hier einfach laufen gelassen, gehören aber irgendjemanden. Wir machen es uns gemütlich und dann kommt Patrick. Wir erzählen unsere Probleme und eigentlich hatten wir eher erwartet, dass er uns hilft, gern auch sprachlich, die geeigneten Werkstätten zu finden. Aber, oh Wunder, er meint, er kann alles selbst reparieren… das wäre ja ein Traum. Sofort geht’s natürlich nicht, aber ab Montag hätte er Zeit. Was wir so lange machen? Keine Ahnung, wir werden sehen. Vielleicht bleiben wir bis dahin, vielleicht fahren wir nochmal los und kommen wieder. Man wird sehen… Bis morgen!

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