Wir haben es endlich gefunden… das kristallklare Meer, türkis schimmernd, mit schneeweißem Sand davor… ach Mann, wie lange hab ich es gesucht… 🥹 Zuerst jedoch haben wir uns die Wege hier erstmal angeschaut, vielleicht habt ihr an meiner zögerlichen Haltung zu diesem Campground schon gemerkt, wir sind/waren etwas skeptisch. Ja, wir wussten, der Platz ist irgendwie begehrt, lag er zwar auf unserem Weg, aber einer der wenigen, die komplett ausgebucht waren. Trotz Nachsaison, wir haben gerade mal den letzten Platz ergattern können, zumindest, wenn man nicht nur eine Nacht bleiben möchte. Ja, die State Parks in Florida sind schon etwas teurer, dieser aber, trotz fünf Tage am Stück, mit rund 50 Dollar, nochmals eine andere Hausnummer. Warum ist er trotzdem so voll? So wirklich beantworten kann ich es immer noch nicht. Ok, anders als die anderen, gibt es hier einen kleinen Shop, ein niedliches Café mit wirklich gutem Kaffee und kleinen Snacks, es gibt einen winzigen Pool, der am ersten Tag geschlossen war und die Plätze an sich, sind gut ausgestattet und auch meist gut von den anderen getrennt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, das es hier laut ist, durch hunderte Klimaanlagen, durch Autos mit extra großen Auspuffrohren, die einfach Lärm produzieren, mit einer Airbase ganz in der Nähe, wo schon mal zehn Kampfjets in kurzen, zeitlichen Abständen über dich fliegen. Wie laut es hier ist, fällt vor allem Nachts auf, wenn die Klimaanlagen nicht mehr auf Vollbetrieb laufen, stattdessen aber der Straßenlärm inkl. Sirenen, des angrenzenden Highways zu dir rüber wabern. Tja und dann entdeckst du hinter dem Campground schöne Wege, wo alle mit ihren E-Bikes an dir vorbeifahren oder du mit ner kleinen kostenlosen Tram, halbstündig fahren kannst, um an dieses fantastische Meer, den Golf von Amerika, mit dem feinsandigsten und weißen Sand kommst, den du dir die ganze Zeit gewünscht hast. Also, wir nehmen auch hier wieder das Highlight gerne mit, können großzügige Runden mit Zoco spazieren, um ihn dann in den Sprinter zu packen und selbst mit der Tram für ein Stündchen zum Paradies schaukeln zu lassen. Herrlich! Länger halten wir es beide eh nicht in der knalligen Sonne aus. Für Zoco problemlos machbar, dank des Moskitonetzes hinten und an den Fenstern, so geht immer ein Lüftchen. Wir haben etwas „gottvertrauen“, da unser zu Hause ja doch sehr offen da steht, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, das sich ein Ami an unserem Max ran wagt. Dafür ist die Gemeinschaft hier doch zu eingeschworen. Bis morgen!

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