New York City Tag 2

Die Stadt ist der Wahnsinn… so ein Kommentar, vom gestrigen Step… ja, das stimmt. Ist das nun positiv gemeint? Ich weiß, das der Kommentar von einer absoluten New York Liebhaberin stammt. Aber wie sehe ich das, als (ich merke es immer mehr) Dorfkind? Wir hatten heute zwei Programmpunkte auf dem Plan: einmal mit der Staaten Island Ferry fahren, um die Freiheitsstatue zu sehen und auf den Top of the Rock. Also das höchste Gebäude des Rockefeller Center zu „erklimmen“. Vorweg, wir haben beides, wie auch im Video zu sehen, geschafft. Es war ein holpriger Weg… schön, aber auch anstrengend und letztlich haben wir Entscheidungen getroffen, die einfach nur glücklich waren…. Aber von Anfang: Ich hab ja immer „etwas“ Panik, etwas nicht zu finden, wo ich hin will. Auch weiß ich, dass mich Städte überfordern. Zusätzlich haben wir nen Hund dabei. Der wiederum ist wirklich easy zu Händeln. Morgens also raus mit ihm , in den tollen „Park“. Ey, dort sind ja wirklich so einige Hunde, Zoco ist glücklich und ich lasse ihn todesmutig von der Leine, damit er mit Kumpels spielen kann. Super, ich hab es tatsächlich geschafft, meinen lauffreudigen Hund, mitten in der Großstadt auszulasten und glücklich zu machen. Somit fällt es mir leichter, unsere von Chapt GPT, Google Maps und Apple Karten, ausgeklügelte Tour, ohne Hund (er musste im Sprinter warten), zu starten. Zuerst zum Bus, eingestiegen, bezahlt und… zu früh ausgestiegen. Mist! Mittlerweile hatte sich die Route auf dem Handy verabschiedet, hoffentlich reicht der Akku für den Tag… Neue Route und was neues für uns entdeckt. Wir fahren New York City Fähre. Etwas teurer, aber einfacher und mega schön. Ach menno, wir hätten uns den Bus echt sparen können, fast vor unserer Haustür, ist der Fähranleger, womit wir fast überall hinkommen. Na dann morgen besser machen. Jetzt aber erstmal zur Staaten Island Fähre. Hier mal ein dringender Tipp. Diese ist kostenlos, aber bevor man ins Gebäude kommt, muss man sich durch jede Menge Verkäufer hangeln, die einem ne Fähre verkaufen wollen. Bin mir nicht sicher, denke aber, diese Fähren gehen direkt auf die Insel der Freiheitsstatue. Aber wer will das schon? Fotografieren geht definitiv besser von der kostenlosen Fähre. Übrigens, die muss man nach erreichen des Ziels verlassen, kann aber gleich wieder in die nächste einsteigen und zurück fahren. Man kann aber auch auf der Insel in diversen Shops und Outlet Zentren shoppen gehen. Wer‘s mag.. wir wollen gleich zurück, klappt perfekt. Unterwegs noch ein nettes Schweizer Pärchen kennengelernt. Schön, auch mal wieder deutsch zu hören. Apropos, hören wir im Laufe des Tages häufig, ach ja, sind ja Osterferien 😅. Wieder in Manhattan, hatten wir noch, dank liebenswerten Tipp von „Töchterchen“, den Top of the Rock auf dem Plan. Also wieder Navi an und da stand mit der Subway Linie 1, durchfahren ohne umsteigen, kommt man bis auf 500 Metern, fast vor die Tür. UND, ich hatte schon beim aussteigen aus der Fähre, nen Hinweisschild gesehen, wo es zur Linie 1 geht. Besser geht nicht! Also, los gehts. Rein in den Tunnel zur Subway, oh, da kann man Tickets ziehen. An dieser Stelle sei angemerkt, wir haben beide von der DKB Bank Karten, Kredit und Debitkarte. Eigentlich hatten alle Overlander im Vorfeld berichtet, Debitkarte kein Problem. Bei mir funktioniert sie so gut wie gar nicht, bei Thomas schon. Ein kleines Ärgernis am Rande, zum Glück habe ich beide (was ich eigentlich gar nicht wollte). Rein in die U-Bahn (Subway hier genannt) und los ging es. Diesmal auch richtig ausgestiegen. Thomas hatte Kohldampf, ich konnte auch was vertragen, also erst mal kurze Rast. Danach ging’s noch rund 700 Meter, bis zum Rockefeller Center, um auf den Rock of the Top zu fahren. Ein typisches „Ami-Spektakel“, lohnt sich, um tolle Fotos von allen bekannten Wolkenkratzer dieser Stadt zu machen. Inkl. kleiner Geschichtsexkursion. Zusätzlich haben wir noch den Skylift gebucht, eine kleiner Extraturm, noch höher, den man sich aber sparen kann. Wir haben den zum einen, wegen einem super netten Ticket Verkäufer gebucht (hat mich als Senior kostengünstig gebucht 😂) und außerdem, weil wir vorher auf den allseits beliebten Helikopter Flug verzichtet haben. Dieses Highlight, also einen Helikopter Flug, hatte ich Thomas zum Geburtstag (als Gutschein) geschenkt. Gänzlich frei. Ob Niagara Fälle, New York oder sonst wo, auf unserer Reise. Niagara gabs keine und hier wollten sie sagenhafte 299,00 Dollar pro Person haben. Der Preis war das eine, der Ablauf das andere. Man stelle sich vor, rund 10 Helikopter stehen auf einer kleinen Plattform. Dicht bei dicht, um die Gäste aufzunehmen. Bis 6 Personen pro Heli. Der startet, fliegt rund 12 Minuten und landet. Allerdings nicht nur dieser, sondern alles in reih und Glied. So eng, dass keine Böe kommen darf, da sich sonst die Rotorblätter, zumindest bei Start und Landung verharken würden. Kurz gesagt, Massenabfertigung mit bestimmt, beeindruckenden Bildern. Aber, wir haben entschieden, ne, nix für uns. Wir reisen noch lange und da gibt’s bestimmt passenderes. Unsere Entscheidung sollte wohl genau richtig gewesen sein. Im Sprinter angekommen, News gelesen und wir sind schockiert und einerseits traurig, aber auch froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben! Heute ist ein Helikopter mit einer spanischen Familie abgestürzt. Es sind sechs Menschen gestorben. Von dieser Stelle: unser Beileid!



Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.