Ach was kann man für Glück haben? Die (hoffentlich) vorerst letzte Großstadt oder zumindest „wichtige“ Stadt, stand ja heute auf dem Plan. Hingefahren sind wir schon gestern, angekommen gegen 19.00 Uhr, was auch so geplant war. Denn eines ist klar, innerstädtisch ist immer ein wenig heikel, den Platz zu finden, wo alles soweit passt. Wir nutzen hauptsächlich die App IOverlander. Gabs früher kostenlos, kostet jetzt was, spart aber so einiges. Etwas erstaunlich, aber da war tatsächlich ein „Wildcamping“ Platz eingezeichnet. Das hieße freistehen in Washington DC? Und dann auch noch direkt an der „The National Mall“! Wer‘s nicht kennt, erzähl ich gleich noch. Angekommen, sofort einen Parkplatz bekommen und Schilder studiert. Ok, maximale Parkdauer, 3 Stunden. Zum schlafen reicht das nicht. Außerdem, von 1.00 Uhr bis 5.00 Uhr, parken verboten, Mist! Noch schlimmer, dort war auch ein Abschleppzeichen, wenn man sich nicht an die Regeln hält. Hei, das ist unser Zuhause, wenn auch auf Zeit, so geht das nicht. Nochmal die Bewertungen bei IOverlander gecheckt. Dort stand von einem, er wäre zum nächsten Officer gegangen und hat mit ihm gesprochen, wo er sonst parken soll. Dieser meinte, na da wo du stehst, für Camper gilt das nicht. Na, was der kann, kann ich auch. Da steht doch nen Polizeiauto, den frag ich mal. Ach menno, nicht besetzt. Hm, was machen. Thomas hat in der Zwischenzeit gegoogelt und einen weiteren Parkplatz entdeckt, etwas weiter unten, an „The National Mall“. Ok, dann nochmal los. Angekommen und fast die gleichen Schilder. Aber eben nur fast. Was fehlte, das Abschleppzeichen. Ok, wir wagen es. Wir haben wunderbar und völlig ungestört geschlafen. Gut, die Schubgeräusche von landenden Flugzeugen, war anfangs im 30 Sekunden Takt zu hören, ließ aber nach. Gibt es in Washington DC ein Nachtflugverbot? Hörte sich so an. Außerdem die nervigen Sirenen von Polizei und Feuerwehr, das ist aber nun mal so, in der Stadt. Ich sag doch, ich bin ein Dorfkind! Als wir gegen 9.00 Uhr los wollten, hab ich ordnungsgemäß, ein Ticket für 3 Stunden gebucht (6,90 $). Netter Preis für ne Übernachtung und Zeit für Sightseeing-Tour. Washington DC hat mit Sicherheit ganz viel zu bieten. Ursprünglich wollten wir das Cherry Blossom Festival sehen. Heißt die Kirschblüte, haben wir aber leider knapp verpasst. Na gut bisschen Kultur… und dafür ist eben „The National Wall“ perfekt. Neben dem Washington Monument, ist natürlich das Capitol ein Highlight. Wir haben den Supreme Court gesehen, wir sind zum White House spaziert, gesehen haben wir das World War II Monument, umgeben von den Veteran Memorials für „Men“ und eines für „Women“ (hatte ich übrigens auch gerade ein beeindruckendes Buch gelesen „die Frauen jenseits des Flusses“ – absolute Empfehlung) . Natürlich das Lincoln Memorial und den Pferdestall, der „United States Police“ 😅. All diese Gebäude und natürlich auch diverse, riesige Museen, liegen in einer wirklich wunderschönen Parkanlage. Knapp 5 Kilometer lang und 500 Meter breit. Die haben wir heute umrundet, Ich muss sagen, besser hätte ein Tripp in die Stadt nicht sein können. Sogar Zoco kam auf seine Kosten, konnten wir ihn doch bequem mitnehmen, da ja überall Park und Wiese war. Selbstredend , sind wir locker auf unsere Schritte gekommen. Den Healthy und History Tag, haben wir mit nem sehr leckeren Salat abgeschlossen und ich hab mir noch was „kleines“ gegönnt 🙈😅. Fazit: ja, es reicht vorerst an Städten, aber Washington DC ist wirklich entspannt. Hat Spaß gemacht, aber wir freuen uns jetzt definitiv auf etwas mehr Ruhe …













