Wir waren ja schon lange auf den „Westen“ der USA gespannt, aber das uns heute schon so eine Kulisse, während der Anfahrt erwartete, hat uns echt umgehauen. Die ersten knapp 100 Kilometer die Wüstenlandschaft, die wir schon kennen und uns irgendwie gefällt. Wobei man hier immer schwankt, zwischen Faszination und der Vorstellung, in so einer Trockenheit zu leben 🫣 Auf einmal kamen mehrere kleine Städte, vielleicht 10.000 Einwohner und irgendwie Leben in die Landschaft. Berge türmten sich und darauf eine Fabrik, die eher an tiefste DDR Zeiten erinnert. Von Filtern haben die nie etwas gehört. Was wir auf die Schnelle feststellen konnten, handelt es sich um Bergwerke, die erst Gold und Silber abgebaut haben und nun Kupfer abschöpfen. Lohnt sich scheinbar, denn die Häuser wurden deutlich wohlhabender. Ganze Berge wurden versetzt, aus dem einen Berg, entsteht nach dem „abschöpfen, Abraumberge. Und dann kommt eine Straße dur die echten Berge. Eine unfassbare Schönheit und man hofft insgeheim, dass hier nichts gefunden wird. Nach 2,5 Stunden Fahrt, sind wir an unserem neuen Ziel angekommen. Lost Dutchman State Park. Wow! Wieder so ein schöner Park, mit einem Bergmassiv davor, der wohl auch die echten Bergsteiger anlockt. So hatten wir auch gleich einen Hubschrauber und Rettungseinsatz zu beobachten und hoffen, dass dies nur eine Übung war. Kurz darauf flog wieder was am Himmel, diesmal Paragleiter mit Motor. Munter sind sie am Berg rauf und runter, muss wahnsinnig gewesen sein 🥰, zum Schluss sind sie dann weiter Richtung Sonnenuntergang geflogen. Respekt, wer den Mut hat… Was uns hier nun auch erwartet, sind riesige Kakteen. Die hatten wir eigentlich erst in Mexiko erwartet und was noch faszinierender war, wie riesig sind die Bitte? Auf dem Foto könnt ihr ja selbst mal schauen, wie groß sie wohl sind und es war bei weitem nicht die Größte… Dieser Ort macht Lust auf mehr und ich freue mich, euch morgen von der ersten Wanderung berichten zu können. Bis morgen!
