Heute haben wir es sehr langsam angehen lassen und da ich morgens einfach zu früh wach war, bin ich nach dem späten Frühstück, einfach nochmal ins Bett und hab noch ein wenig vor mich hingeschlummert. Danach haben wir noch einige Dinge für unseren Sprinter abgeklärt, die Route betrachtet und hoffen nun noch die gut 1.000 Kilometer mit ihm, zumindest über die mexikanische Grenze zu schaffen. Wobei, wie es jetzt aussieht, wir danach auch noch rund 500 Kilometer zurück legen müssen, um dort eine hoffentlich passende Werkstatt aufzusuchen. Denn unser Radlager vorne rechts, macht sich immer deutlicher bemerkbar. Das andere technische Problem, dass er nicht anspringt, wenn er drei Tage steht, scheinen wir eingegrenzt zu haben. Im besten Fall wohl ein Relais, im schlimmsten Fall, das Steuergerät. Kommt Zeit kommt Rat, wir werden sehen. Noch sind wir nicht bereit, von der angedachten Route abzuweichen, wollen natürlich auch noch gucken, wie weit unsere Freunde dann sind. Denke, wir wollen gemeinsam die Grenze zu Mexiko überqueren. Nachmittags sind wir dann nochmal rüber Gefahren, in die direkte Nachbarschaft. Dort gibt es eine kleine Westernstadt mit Goldmine und ein paar touristisch aufgestellten Häusern. Ganz nett, nicht sonderlich Hundefreundlich, somit haben wir nur alles von außen angeschaut und sind dann noch nen Burger Essen gewesen. Standesgemäß standen zumindest Pferde vor dem Saloon. Die Reiter nahmen auch gerade ihr Mahl zu sich, denn auch in direkter Nachbarschaft, gibt es ein Camp, extra für Pferdehalter. Dieses Camp ist wohl dafür verantwortlich, privat geführt, dass wir leider nicht den kurzen Weg von unserem Campingplatz, zur Westernstadt zu Fuß gehen konnten. Denn das ist wie eine kleine Ausbuchtung, in diesen State Park gebaut. Natürlich umzäunt. Aus einem hübschen Trail von vielleicht 2 Kilometer pro Strecke, würde so ein Weg, direkt an der Straße, von rund 4,5 Kilometer nötig werden. Darauf hatten wir keine Lust und nahmen eben den Sprinter. Man gut, so konnten wir Zoco während des Essens im Sprinter „verstauen“, denn er war nicht mal auf der Außenterrasse gestattet. Na ja, weningstens der Burger war ok… Bis morgen!
