Ich kann ja nicht immer gleich anfangen, aber muss hier schon wahrheitsgemäß berichten und da bleibt nur: was ein Tag! Soviel kann man eigentlich nicht auf einmal erleben! Aber von vorn. Heute Morgen hieß es erst mal abbauen und verstauen, machen wir eigentlich lieber am Vorabend, aber da es hier wirklich früh dunkel wird, halt erst heute, sehr zum Leidwesen von Schatzi, der ja morgens lieber länger schläft und dann langsam anfängt. Würde ich auch gern können, deshalb mal ein Riesen Danke!!! das er alles so mitmacht 😘 Dann ging es auch schon los. Ziel: White Sands Nationalpark! Hatte ich schon seit über einem Jahr auf meiner Google Maps Karte markiert, entsprechend groß die Freude und… die Ernüchterung, als wir nach rund 50 Kilometer an einer Schranke des amerikanischen Militärs ankamen und dort nicht durchgelassen werden. Mehr noch: der wirklich sehr nette Soldat erklärte, White Sands wäre geschlossen, wegen dem Shutdown der derzeit in den USA gilt. 🫣 Das glaub ich jetzt nicht. Frage auch explizit noch mal nach, ob man nicht wenigstens durchfahren kann, meinetwegen von einer anderen Seite. Ja Visitor Center geschlossen, das hatten wir ja schon, aber gänzlich zu? „Ja, komplett geschlossen, man kommt nicht rein.“ Scheiße! Man muss sich vorstellen, wir stehen nicht nur mitten im Nirgendwo, sondern hatten auch nicht wirklich einen Plan, wie die Route fortsetzen. Umgedreht, einige Kilometer gefahren, bis wir aus der militärischen Zone rauskommen und dann auf dem Seitenstreifen besprochen, wie wir verfahren. Martha & Vossi sind ja sicher, die andere Route, entlang der mexikanischen Grenze zur Baja zu nehmen, wir sind uns noch nicht sicher, wollen eigentlich nochmals auf die Route 66, aber erst später hoch, damit wir Berge und somit den Frost umfahren. Zusätzlich hatte ich bei anderen „Social Media“ Kanälen gesehen, dass diese durchaus durch die White Sands gefahren sind, vermeintlich während des Shutdown. So genau weiß man das aber nicht, vielleicht haben sie es erst später gepostet. Schnell waren wir uns einig, Thomas und ich versuchen unser Glück und die Beiden fahren schonmal unten lang. Also trennten sich unsere Wege schneller als erwartet, aber sie werden sich auch wieder treffen. Flexibilität ist das A und O auf so einer Reise. Frühstück stand noch an und so hielten Thomas und ich an einer Straßenkreuzung, wo nen PKW stand, der mexikanische Kost anbot. Sind ja mittlerweile mutig geworden. 😅 Ins Gespräch gekommen und als er hörte, dass wir Deutsche, also keine „Gringos“ sind, bekamen wir unser Frühstück geschenkt. Drei undefinierbare Dinger in Maisblättern verpackt, lecker, aber unfassbar scharf. Die gute Hälfte haben wir geschafft, danach ging’s mit roten Ohren und laufender Nase weiter. Aber was eine tolle Einstimmung auf México 🥰 Angekommen bei White Sands, konnte ich mein Glück kaum fassen. GEÖFFNET!! Inkl. Visitor Center! Allerdings, sie dürfen keinen Eintritt zur Zeit nehmen. Wir haben eh den Jahrespass und kaufen stattdessen ein paar kleine Souvenirs, etwas Unterstützung. Und dann ging es rein 🤩 Was eine unglaubliche und magische Landschaft! Es gibt ein paar Foto Aufgaben, die wir mehr oder weniger hinbekommen haben. Wichtig ist, was es in unseren Köpfen hinterlässt und mit Sicherheit, es ist eingebrannt 😅. Der Umweg hat sich also gelohnt und am Stellplatz für heute angekommen, sind wir einfach nur glücklich, es gewagt zu haben. Zum Stellplatz morgen mehr.. ich glaube auch hier haben wir das große Los gezogen (mal wieder). Bis morgen!

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