Nachdem wir den Black Hills „Good bye“ gesagt haben, ging es um 8.00 Uhr auf den Highway. Knapp 500 Kilometer standen bevor. Mit drei Zwischenstopps, Dog Park, Waschsalon und einkaufen. Wir hatten Glück und konnten alle drei Stops an einem Ort erledigen. Ihr müsst euch vorstellen, wir sind hier mitten im Nirgendwo. Man fährt über 100 Kilometer den Highway, ohne das nur ein Örtchen kommt. Ein paar vereinzelte Häuser mal am Straßenrand, das war es. Keine Ahnung, wie weit einige fahren müssen, um ihren Wocheneinkauf zu erledigen. So war der Walmart auch etwas anders bestückt, als die vorherigen. Große Packungen lieben die Amerikaner ja sowieso, aber hier war es echt nochmal „bigger“ 😅 Burger Pads kommen in 60er Packungen daher, Mettgut in 10 Kilo Packungen usw. Wahrscheinlich geht man nur einmal im Monat einkaufen 🤭 ist schon ne gute Planung Voraussetzung. An der Kasse war ne Dame vor uns, bei der drohte, das die Kreditkarten nicht funktionieren 🙈 erst die fünfte hatte „Erbarmen“. Ich hab wirklich mit ihr mitgebibbert. Draußen haben wir sie nochmal gesehen, wild diskutierend am Handy, denke irgendjemand hat da wohl nen Anschiss bekommen 😜 Verständlich… Gegen 16.00 Uhr haben wir unser Ziel erreicht. Den McConaughy Lake in Nebraska. Ein Stausee, der die umliegenden Felder zur Bewässerung dienen soll. Mit herrlichem Sandstrand, der auch als Campground ausgewiesen ist. Die Anfahrt nicht ganz easy, da der Sand oft sehr tief ist. Thomas und ich waren uns uneinig, ob man gleich Allrad einstellt (was ich bevorzuge) oder es erst einstellt, wenn man stecken bleibt, sozusagen als Reserve. Macht für mich keinen Sinn, möchte erst gar nicht stecken bleiben. Eh ich diskutiere, lasse ich Thomas ans Steuer und wir kommen mit Allrad an den gewünschten Platz. Markise können wir noch nicht rausmachen, da doch einige Böen ankommen. Ist aber nicht schlimm, angenehme 24 Grad , hält man auch ohne gut aus. Weniger schön, hier gibts wieder viele, wirklich schmerzhaft beißende Fliegen. Richtige Mistviecher sind das. Da hilft auch kein einsprühen mit „Deet“ … keine Ahnung, wie die anderen das aushalten. Vielleicht ist es aber auch deshalb recht leer hier. Da es sich eh zuzieht, gehen wir rein, ich koche uns noch leckere Gnoccis mit Speck, Zwiebeln und Käse überbacken. Lecker! Dann ab ins Bett, ich glaube um 21.00 Uhr hab ich schon selig geträumt, bei der Aussicht auch kein Wunder! Bis morgen!



