Vermeintliche Nachteile, die wir gern in Kauf nehmen… Um es vorweg zu sagen, für uns gibt es hier keine Nachteile. Wir fühlen uns wirklich wie im Paradies 🥰. Haben aber eventuell herausgefunden, warum dieser Platz hier nicht so angenommen wird. Mit 40 Dollar, ist er einerseits natürlich etwas teurer, was aber, je nördlicher man kommt, scheinbar normal ist. Auch dieser Platz bietet Strom, Wasser gibt es an verschiedenen Stellen, zufällig bei unserem Platz, aber er hat nur „Pit Toilets“, also entweder Dixi Klos oder ein Häuschen, mit vermeintlich normalen Toiletten, die haben aber eine Grube drunter. Alle sehr sauber, für mich nichts, Thomas ist es angenehm. Da wir ja unsere Toilette an Bord haben, ist es mir egal. Ich hab noch keine Dump-Station entdeckt, dürfte für die meisten Amis zum Problem werden, es gibt keine Duschen, dafür einen extrem sauberen Lake Michigan. Auch für die meisten hier ein Problem. In den Lake Michigan wäre ich tatsächlich gerne reingegangen heute, aber er ist wirklich eiskalt. Mehr als die Füße und ein paar Wellen, die an die Oberschenkel klatschen, hab ich mir leider nicht zugetraut. Heute sind ein paar Leute angereist, aber für diesen großen Platz, alles entspannt. Zocos Laufleine kann immer noch komplett lang gelassen werden, ca. 10 Meter, ohne irgendwelche Leute zu Nahe zu kommen. Apropos Laufleine, die hatte ich ihm heute Morgen für die Gassirunde angelegt und kam die Stufen runter zum Strand und sah, dass ein Campingnachbar mit seinem Hund auch dort war. Freilaufend. Eilig wollte er ihn anleinen, bis ich ihm sagte, alles gut, Zoco mag andere Hunde, lass ihn ruhig laufen. Tja, war sofort ein „Match“, beide wollten sofort anfangen zu toben. Bis mir der gute Mann sagte, da hinten sind Deers, also Rehe 😳. Schit, Zoco schnell einfangen, bevor er sie entdeckt, denn bei aller Spielerei, wenn er Rehe sieht, sind diese definitiv interessanter. Leider spielt er nicht mit ihnen 🙈. Übrigens, da einige Fragen, warum wir keine YouTube Videos mehr machen, es würde einfach viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Anders als andere Vanlifer, sind wir zum Glück nicht auf irgendwelche Einnahmen bei Social Media angewiesen. Trotzdem wollen wir unsere Reise gerne festhalten und haben hier mit Polarsteps, die beste Möglichkeit gefunden, ausführlich über unsere Reise zu berichten. Nebenbei machen wir noch die ein oder andere Story auf Instagram bzw. auch mal ein Beitrag oder Reel. Heute z.b. haben wir eins gedreht, um für uns gute Gadgets beim Campen hinzuweisen. Nicht nur das Filmen, auch dieser Schnitt kostet Zeit. Wenn wir jetzt noch YouTube machen würden, müssten wir bald mehr arbeiten, als Reisen und genau das wollen wir nicht. Ich warte übrigens bis heute, auch nach über zwei Monaten unterwegs, darauf, dass mir endlich mal langweilig wird. Aber davon kann wirklich keine Rede sein. Alles aufsaugen, hier darüber schreiben, Fahrtage, erlebtes verarbeiten, da kann zur Zeit keine Langeweile aufkommen 😅. Morgen werden wir mal ein bisschen über unsere weitere Route nachdenken, so langsam müssen wir für Florida uns ein Airbnb buchen, um dann im August eine zweiwöchige Reisepause einzulegen. Also, es bleibt weiter spannend und morgen berichte ich euch gerne weiter. Übrigens, mittlerweile sind wir hier mit sagenhaften 50 Leuten unterwegs. Freut mich riesig, wenn euch meine Berichte gefallen. Wer liest, sehe ich aber nur, wenn ihr auch mal ein Herzchen da lasst. Würde mich wahnsinnig freuen 🥰. Falls euch was nicht gefällt oder ihr Fragen habt, Kommentare beantworte ich selbstverständlich auch sehr gerne 😉 Bis morgen…



