Na, dass nenn ich mal Wetterumschwung. Gestern noch bei 32 Grad hierher gefahren, hatten wir den Wetterbericht zwar im Auge, aber konnten es kaum glauben. Heute sollen es nur 14 Grad werden ink. Regen? Kaum zu glauben, aber tatsächlich wahr. Nach einer ruhigen und recht warmen Nacht, bin ich gegen halb sechs aufgestanden. Schon fiepte Zoco und wollte unbedingt raus. Kann ich ja gar nicht verknüsen, ich brauche erst meinen Kaffee… Aber gut, man weiß ja selbst, wie es einem geht, wenn die Blase drückt, also los. Eigentlich hatte ich ihm ja auch versprochen, früh morgens an den Strand zu gehen, um zu gucken, ob wer guckt und „verbotenerweise“ vielleicht den Strand nutzen zu können. Letztlich war es wohl nicht so dringend, denn eigentlich war er mal wieder nur auf „Jagd“. Kein Wunder, diverse Eichhörnchen tummeln sich um uns rum, der Nachbarbaum scheint eine kleine Familie zu beherbergen und die Waschbärbesuche, auf Nachbars Plätzen, sind ihm natürlich auch nicht verborgen geblieben. Also nur kurze Pipirunde, ab in Sprinter und ich erstmal einen Kaffee. Danach sind wir aber los. Es hatte sich schon etwas zugezogen, waren aber noch angenehme 21 Grad und wir sind zum Strand des Lake Michigan gewandert. Ein netter kleiner Trail, führt uns erst durch ein kleines Waldgebiet, bevor dann der Holzsteg kommt, eine Brücke und dann ist auch schon der Parkplatz vor dem Strand. Tja, schon reichlich Autos vorhanden, wahrscheinlich Mitarbeiter des Dune Pavillons. Also versuchen wir es mal links davon, seitlich. Das gestrige Schild mit Hunde verboten, war auf der rechten Seite. Eine Düne hochgekrabbelt und dann war Zoco außer Rand und Band. Drehte sich und wirbelte umher, ja mein Kleiner, sehr schade, aber ich kann dich hier nicht abmachen. Auch hier steht ein Schild, das du nicht willkommen bist. Schade, aber wird natürlich respektiert. Zumal ich nach Recherche mittlerweile gesehen habe, wenn wir weiter rum fahren, in den nächsten Tagen, gibt es Stellen, an denen Hunde willkommen sind. Der nächste Platz wird also sorgfältiger ausgesucht, versprochen Zoco! Der Lake Michigan wirkt weniger wie ein See, als ein Meer. Er gehört zu den fünf großen Seen in Nordamerika und hat eine Uferlänge von 2.633 Kilometern. Viele davon mit solch schönen Strandabschnitten. Wenn alles gut läuft, werden wir ihn in den nächsten Tagen und Wochen umrunden und dabei unsere nächsten Bundesstaaten „sammeln“. Begonnen haben wir in Illinois, gerade sind wir in Indiana, fahren dann nach Michigan und kommen über Wisconsin zurück. Ich bin gespannt. Unsere Gassirunde haben wir jedenfalls rechtzeitig vor dem großen Regen geschafft. Jetzt hat es deutlich abgekühlt und bei 14 Grad und Nieselregen, wird heute wohl mal wieder gechillt. Frühstück wurde schon im Sprinter zubereitet und auch da können wir nur positives sagen, mit ein wenig Planung, kann das absolut gemütlich sein und der Wetterumschwung auch nicht tragisch, wird ja wieder besser, die Tage. Aber knapp 20 Grad weniger, ist echt heftig 😅. Also bis morgen…


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