Tja, was soll ich sagen, der erste Stellplatz war schon ganz nett, dieser hier, toppt es aber! Wobei man erwähnen sollte, es gibt wirklich vor und Nachteile, zu dieser Zeit in Kanada zu reisen. Aber zurück zum Tagesanfang. Viel zu früh wach geworden, so gegen 4.00 Uhr morgens 🙈, hab ich, wie gewohnt, kurz meine Mails gecheckt und war wohl auch mal bei WhatsApp online. Learning daraus?: überleg dir genau, was du tust, solange du noch im Bett liegst. Ja, keiner hat wirklich Bock nachzurechnen, welche Zeit gerade wo ist. Verständlich! Aber kurzer Check bei WhatsApp, heißt auch, ah, die ist online, das passt. Ruf doch kurz mal durch. Damit es kostengünstig über WLAN geht, schnell nen Video Anruf via WhatsApp. Äh … NEIN! Ich lieg noch im Bett, seh aus wie…. geht gar nicht, aber man will ja auch nicht unhöflich sein… eine echte Zwickmühle auf Reisen!!! Erstes Learning 😅 Ok, also letztlich hab ich ne gute Nacht verbracht, muss mich aber, wegen der Zeitverschiebung, noch ein wenig umgewöhnen, wird schon. Bzw. merke, es kann mir egal sein. Ich bin frei, kann jederzeit schlafen, fahren, wach sein. Ein schönes Gefühl 🤗. Nach nem Müsli zum Frühstück, wollte ich die nächste Etappe um 7.00 Uhr in Angriff nehmen. Es hat geschüttet, es schüttet immer noch, bitte weg hier, wo ist die Sonne? Beim starten, autsch… Motorsteuerung blinkt 🙈 mitten in der Wildnis. Nach dreimal starten, erledigt. In der Aufregung, falsch abgebogen. Hm, so ruckelnd war der Weg doch gestern nicht? Shit verfahren und…. fast festgefahren… hatte ich den Regen erwähnt? 😳 Aber unser Max, unser Brauerreipferd, unser Sprinter, der lässt mich doch nicht im Stich!!!! Ne, gut gemeistert, mit erstem Allrad Einsatz, gewendet und wieder raus gekommen! Danke liebes Auto! Auf die Bahn, heute standen knapp 600 Kilometer an. Ganz bequem mit Tempomat auf 90. Gute, laute Mucke an und es hat, trotz Regen, später Schnee, echt Spaß gemacht zu fahren. Apropos, wir haben ja im Vorfeld, viele YouTube Videos geguckt. Ein Pärchen ist uns dabei besonders ans Herz gewachsen „Neuland_Stories“. Die haben ihre Tour zwar gerade beendet, aber sie haben auch einen Podcast. Bei diesem Podcast ist wiederum eine Playlist bei Spotify entstanden, mit lauter Titeln, die perfekt für diese Tour passen, hört mal rein, wenn ihr Bock habt ( immer.unterwegs) lohnt sich. Aber zum Thema zurück. Unterwegs, hab ich nach der Hälfte der Strecke ne längere Pause eingelegt. Leider noch bei Regen, deshalb nur was im Sprinter gegessen. Weiter ging’s und ich war etwas erstaunt, wieviel „Hunger“ der Sprinter hat. Also nochmals raus und tanken. Positiv überrascht, Sprit wird nicht nur günstiger, auch die Kanadier merken, „ nur bares ist wahres“. Bezahlt man Cash, wird’s nochmal günstiger! Sehr gern! Die restlichen 100 Kilometer zum Stellplatz, waren schnell erledigt. Eigentlich ein Traumplatz! Die Sonne scheint, aber mittlerweile ist es echt kalt. Frostige -2 Grad haben mich erwartet, dazu Sturm!!! Der Sprinter wackelt ordentlich. Die Aussicht ist aber genial! Ab sofort bin ich nun 6 Stunden von Deutschland entfernt (zeitlich gesehen). Einen kleinen Spaziergang hab ich mir noch gegönnt, dick eingepackt. Da ich aber nach Ortszeit, echt früh dran bin (15.00 Uhr) muss ich gucken, dass ich noch lange wach bleibe. Damit ich vielleicht doch mal meinen Rhythmus finde. Etwas schade, in der Vorsaison, in der ich unterwegs bin, haben Restaurants leider noch nicht geöffnet. Das, wo hier Lobster als Spezialität gelten 🥲. Dafür kann ich aber sehr unbehelligt hier stehen. Morgen soll es bis nach Montreal gehen, schauen wir mal…


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