Was war das denn für ein Tag? Nach einer ruhigen Nacht, hab ich morgens wieder meine Zoco Runde gedreht. In letzter Zeit geht das wieder prima, keine Berge, keine Hitze und die State Parks sind wirklich super schön hier zum laufen. Sogar meinen ersten Kaktus in der freien Wildbahn, im schicken gelb blühend, habe ich heute gesehen. Ach, da werden hoffentlich noch viele kommen in den nächsten Monaten oder Jahren? Zurück am Sprinter gab es nur ein kleines Frühstück. Irgendwie müssen wir doch mal ein wenig auf unsere Linie achten, aber das ist hier wirklich nicht so einfach. So lecker alles und so schön ungesund und fettig 😅. Danach ging es auf den zweiten Teil unser Route 66. wenn wir weiter so langsam fahren, muss ich euch noch die nächsten fünf bis sechs Tage damit nerven, aber es ist auch wirklich so irrwitzig, was hier alles ausgestellt wird. Thomas wollte unbedingt die großen Figuren sehen, die dürfen wir auf keinen Fall verpassen. Manchmal schwierig, da die Route sich ab und zu aufteilt, wie in Tusla. Zum Glück haben wir uns aber für die richtige entschieden, denn eines ist klar, wenn man wirklich alle ausgestellten Punkte anfahren wollte, wären wir alleine damit ein Jahr beschäftigt. So groß ist die Liebe dann doch nicht 😅. Vor den Figuren kam aber noch das Automuseum. Nun, bestimmt interessant für den ein oder anderen, aber bisher wollten alle maximal ne Spende oder eben den Kauf von Merch Artikeln. Das finde ich auch absolut legitim. Wenn ich aber irgendwo reinkomme und kaum begrüßt werde, sondern gleich, das mach 19 Dollar, wenn man was sehen möchte. Ach so groß ist unsere Autoliebe und erst Recht nicht zu Museen, wir verzichten und fotografieren lieber draußen, das historische, was auch wirklich zur Mutter-Route gehört. Weiter ging’s, die Figuren kamen nun an die Reihe. Bzw. eine kleine Auswahl. Die Figuren erstrecken sich über die gesamte Route 66, die Geschichte dazu, könnt ihr unter folgendem Link nachlesen, wen es interessiert: https://www.route66.club/index.php/die-route-66/route-66-anektoden/44-route-66-anektoden/404-die-geschichte-der-muffler-men Hier war der gesamte Straßenzug noch voller bunter Leuchtschilder und Wandmalerei. Das wenigste wahrscheinlich historisch, allerdings finde ich die Geste, wie sich die Ladenbetreiber oft bemühen, dieses Flair aufrecht zu erhalten, schon beeindruckend. Teilweise wird dies auch vom State Oklahoma finanziell gefördert, bei den Figuren z. b., allerdings auch private Sponsoren waren wohl teilweise nötig, um sie wieder aufleben zu lassen. Das nächste Ziel, der weltweit größte Totempfahl aus Beton, ganze 27 Meter hoch. Daneben noch diverse andere Skulpturen und Ensembles, wirklich hübsch anzusehen. Neben dieser Ausstellung, ist das auch ein schöner Rastplatz zum verweilen und wir haben die Pause damit verbracht, bald drei Stunden dem Herztod näher zu sein. Warum? Weil unsere Eintracht so lange brauchte, um sich den Klassenerhalt zu erkämpfen. Meine Güte, müssen die das immer so spannend machen? Na ja, das es so lang dauert, damit hatten wir nicht gerechnet. Jetzt wurde es Zeit zu tanken, was zum Essen organisieren und ein Schlafplatz musste her. Wieder ein State Park, diesmal kostet er 30 Dollar, da mit Stromanschluss. Brauchen wir zwar gerade nicht, aber egal, 30 Dollar ist schon ok.. warten wir die Nacht ab, ob es auch so ruhig hier ist, bis morgen also, freue mich schon auf den dritten Teil, ich hoffe ihr auch!


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