What a Night! Selten so mies geschlafen. Nicht nur, das wir ne recht warme Nacht von 24 Grad hatten ohne Wind, ja.. 2 Grad weniger und ne leichte Brise können Wunder bewirken, sondern irgendwie sind wir aufgefressen worden. Das fing schon draußen an, sei es die gemeine kleine beißende Fliege, Mücken sowieso und dann noch irgendwas anderes kleines. Lass es bitte keine Sandflys sein, deren Stiche fangen meist erst nach 3-4 Tagen an zu kratzen und „halten“ dann zwei Wochen 🙈🤮 Früh also reingegangen und dort setzte sich das irgendwie fort, obwohl weder Mücken noch Fliegen sichtbar waren. Um 2.15 hatte ich die Schnau.. voll und bin aufgestanden. Hab mir meinen Kaffee gemacht und mich rausgesetzt. Vorher noch kurz ne Citerizin eingeworfen (eigentlich gegen Allergien, hilft aber auch gegen Juckreiz und macht müde) und dann draußen gesessen und gemerkt, das es auch andere Camper scheinbar erwischte. Einige Autotüren klapperten. Gegen 5 hab ich mich nochmal hingelegt und hab tatsächlich bis 8.15 Uhr noch schlafen können. Einerseits schön, andererseits hatten wir für heute schon eine kleine Wanderung geplant. Direkt am Campground startet nen Nature Trail, der dann durch ein Waldgebiet führt und dann auf der Strandstraße zum Campground zurück führt. Gute 6 Kilometer, Problem nur die Strandstraße, die ohne Schatten, besser so früh wie möglich passiert sein sollte. Da wir nun so spät wach waren, haben wir die zuerst erledigt. Was ein Glück! Zoco hat schon hier völlig versagt und hat sich ständig einfach hingelegt. Immer dort, wo das Gras etwas höher war und leichten Schatten gebildet hat. Der Schattenparker, wie er im Buche steht… ich sag’s euch, mein kleiner Spanier, der höhere Temperaturen locker abkönnen sollte, ist hier zum chilligsten Hund geworden. Früh morgens gerne ne größere Runde und danach, pennen… abends maximal die Bedürfnisse befriedigen. Na gut, irgendwie konnten wir ihn überzeugen weiter zu laufen und erreichten dann auch endlich den eigentlichen Waldweg. Schön war es, aber mit zwei „Jungs“ Thomas und Zoco, die daran irgendwie kein Spaß haben, für mich dann auch nicht der höchste Genuss. Danach genossen wir alle ne ausgiebige „Siesta“ bevor es langsam schon wieder losging mit kochen. Es ist ja schon etwas irre, bei über 30 Grad noch nen Lagerfeuer zu machen, aber ich hatte so leckere Koteletts eingekauft, die mussten einfach über dem Feuer zubereitet werden. Ich sag’s euch, es hat sich gelohnt, aber das seht ihr bestimmt auch auf den Bildern… Bis morgen!
