Der Abendspaziergang war noch ein schöner Abschluss, zumindest für uns drei, morgens gehe ich ja immer alleine mit Zoco, da ich unter „seniler“ Bettflucht leide und Thomas intensiv bemüht ist, meine Schlafstunden auch gleich mit aufzuholen😅 Am Strand ist uns dann ein Tierchen aufgefallen, was da so „rumkrebste“. Ich meine es war ein Einsiedler Krebs. So hübsch anzusehen und wie gleichmäßig seine Spuren im Sand verlaufen, toll. Wildlife einmal anders. Zurück am Sprinter, gab es leckeren Thunfisch, den wir uns noch aus Dauphin Island mitgenommen hatten, mit Tomatensalat und Naanbrot. Was ein Festmahl 🥰 Die letzte Nacht etwas unruhiger, ging es wieder früh rau, um den letzten Sonnenaufgang mit Zoco zu genießen. Danach schnell alles verpackt und pünktlich um 9.00 Uhr hieß es Abfahrt. Die knapp 400 Kilometer, wollten bewältigt werden und wie schon vermutet, auf der Strecke war wirklich nichts, wo wir sonst verweilen wollten. Dafür ist der heutige Stellplatz wirklich um so schöner und wir überlegen schon jetzt, ob wir statt zwei, gleich drei Tage hier bleiben. Es ist zwar recht spartanisch, die Lage umso schöner, aber das zeige ich euch morgen. Bis dahin! PS: wir haben endlich die ersten Baumwollfelder, schon abgeerntet, gesehen. Jetzt sind wir schon so viel im Süden lang gefahren, aber heute war es endlich so weit. Ich finde die Baumwollfelder gehören zur amerikanischen Geschichte, deshalb wollte ich sie unbedingt mal sehen. Was es neben der Sklaverei, noch mit Amerika zu tun hat, kann man sehr anschaulich im Roman von John Steinbeck „Früchte des Zorns“ erfahren.
