Geflohen sind wir!!! Wegen Frost!!! Wobei unser nächstes Ziel uns in die Berge führt und die Wetterumschwünge hier, wirklich ne andere Nummer sind. Heute Frost, morgen knapp 30 Grad, völlig normal.. Allerdings blieb es gestern zwar sonnig, aber über 13 Grad kamen wir nicht mehr. Die Strecke hierher war zwar auch Prärie mäßig, allerdings etwas belebter. In Artesia legten wir einen Zwischenstopp ein, zum Frühstück. Ein recht wohlhabender Ort. Das mag einerseits an den vielen kleinen Ölförderpumpen liegen, andererseits an den ungewöhnlichen Wasservorkommen. Hier gibt es unter dem normalen Grundwasser eine große Quelle, die sogenannte Artesiaquelle. Rings ums Artesia sehen wir viele Baumplantagen. Wohltuend für das Auge, denn sonst gibt’s hier seit hunderten Kilometern nur maximal Buschwerk. Angekommen an unserem Ziel, waren wir maximal beeindruckt. Der Guadeloupe Mountains Nationalpark. Trotz derzeitigem Shutdown in den USA, sind die meisten Nationalparks geöffnet. Man bezahlt keinen Eintritt, kann allerdings auch kein Jahrespass für Nationalparks erwerben. Visitorcenter sind nicht immer geöffnet, wir hatten aber Glück! Eigentlich gleich zweimal, denn der hiesige Campground hatte nur noch den für Behinderte ausgewiesenen Platz frei. Hätten wir uns niemals hingestellt, aber der hiesige Ranger versicherte uns, dass wir uns dort hinstellen dürfen, da es der letzte freie Platz ist. Sogar mit beiden Autos, war es erlaubt. Somit zahlen wir nur 10 Dollar pro Nacht pro Auto. Bis auf Toiletten, die für die Herren auch noch geschlossen ist, gibt es hier auch keinen weiteren Service. Das macht aber nichts, die Landschaft und Umgebung ist einfach so unwirklich schön, dass wir sehr gerne auf alles weitere verzichten. Heute geht es wandern, leider ohne Zoco, Hunde sind hier nicht auf den Trails erlaubt. Können wir aber nachvollziehen, hier gibt es Berg Löwen (Puma) und Schwarzbären. Begegnungen mit Menschen meist ungefährlich, wenn man sie überhaupt sieht, allerdings werden Hunde als Feinde betrachtet und dann könnte es für alle Beteiligten gefährlich werden. Thomas Knie macht eh nicht mit, er geht mit Zoco heute also eher die kaum befahrenen Straßen entlang und wir gehen in die Berge… mal schauen… Bis morgen!

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