Was ein Tag… geschlafen wie ein Baby, frisch aufgestanden und erstmal lecker gefrühstückt. Da wir unsere Sprinter umstellen mussten, für die Folgenacht hatten wir einen anderen freien Platz gebucht, überlegten wir kurz, wie vorgehen. Denn unser neuer Platz war noch belegt. Warten bis 12.00 Uhr, das ist die Check Out Zeit? Schnell kristallisierte sich heraus, dass Thomas nicht zur Wanderung mitkommt. Stattdessen versucht Drohne zu fliegen und auf Zoco aufpasst. Also ging’s um 10.00 Uhr los. „Moderat“ wurde die Wanderung beschrieben. Da es hier keinen Empfang gibt, hatte ich im Vorfeld unsere Wanderroute bei Komoot runtergeladen. Man gut, denn die Wege waren unterwegs keine Wege, sondern ein Flussbett, dass es zu durchqueren galt. Richtig kraxeln mussten wir. Der Rückweg hatte es auch nochmal in sich. Über einen Kilometer ging es steil bergauf auf 2000 Meter. Diesmal mit Trampelpfad, der aber nur 20 cm breit war. Daneben steil bergab. Wenn man beim möglichen Fehltritt abgestürzt wäre, hätte man höchstens von stechenden Kakteen aufgehalten werden können. Puh, war ich geschafft, als wir endlich den Gipfel erreicht hatten. Der Abstieg war nicht weniger anstrengend. Geröll und fette Stufen, forderten schon alles ab. Insgesamt knapp 7 Kilometer, nicht sehr weit, aber das Anstrengendste, was ich in den letzten Jahren erlebt habe. Trotzdem wunderschön und ich bereue keinen Meter! Noch ne Runde Doppelkopf, dann ging es schon ans kochen. Wenn die Sonne untergegangen ist, bleibt uns wenig Zeit draußen, es wird schon ar… kalt hier. Wir stehen auf 1700 Metern. Also, schnell husch husch ins Körbchen. Ein bißchen den Beamer an und dann einschlafen. Heute geht’s weiter… Gut 200 Kilometer liegen vor uns. Der vorerst südlichste Punkt in den USA. Ich werde berichten, wo es hingeht…

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