Der Tag gestern endete frĂŒh gegen 21.00 Uhr bin ich schon eingeschlafen, so kam es wie es kommen musste, um 4.00 Uhr war die Nacht zu Ende 🙈. Egal, so lernt man draußen im dunkeln GerĂ€usche kennen, wo man sich schon fragt, was war das? 😅 Um 7.00 Uhr musste Thomas dran glauben und wurde geweckt. Erst im Sprinter alles auf Vordermann gebracht und verstaut und dann unsere 270 Grad Markise eingerollt. Ein Unterfangen, wo ruhig bleiben und Nerven bewahren angesagt ist. Böse Zungen behaupten, dass bekommen die nie hin
 Doch, hat geklappt! Dauert etwas, aber wir haben ja Zeit 😅. Um halb neun ging es auf die Piste. Dank Agnes, die wieder tolle Tipps hatte, war unser Tag gut gefĂŒllt. Als erstes sollte es zur Kuwohi Aussichtsplattform gehen. Also schraubten wir uns die Berge rauf, landeten bei rund 1.900 Höhenmetern auf dem Parkplatz und mussten von dort noch rund 950 Meter, den Rest zu Fuß erledigen. Sehr zum Leidwesen von Thomas. Ich hatte schon im Vorfeld angeboten, dass er nicht mit muss, zumal Zoco eh nicht mit durfte. Auf den meisten Wanderwegen, sind Hunde im Nationalpark verboten. Aber Thomas ganz tapfer, wollte mit! Mit ein paar aufmunternden Worten, standen wir zuerst unterhalb der Plattform und kurze Zeit spĂ€ter, war auch der Rest erledigt! Bravo, nur, keine Aussicht. Die Smokey Mountains, haben ihrem Namen alle Ehre gemacht! War aber egal, hat wirklich Spaß gemacht und auch hier ist die Natur wirklich beeindruckend. Danach ging es wieder ein paar Kilometer zurĂŒck, der Newfound Gap hat uns erwartet. Das ist auch ein Parkplatz mit Aussicht. BerĂŒhmt allerdings fĂŒr einen Streifen, mit Schild markiert, die Grenze zwischen Tennessee und North Carolina. Somit haben wir jetzt acht Bundesstaaten schon durchquert: New York, New Jersey, Delaware, Pennsylvania, Maryland, Virginia, Tennessee und North Carolina. Viele weitere werden hoffentlich noch folgen. Nun hatte ich mir noch ein Ziel ausgesucht, die Mingo Falls! Ein beeindruckender Wasserfall, wo es eigentlich nur ein paar Stufen hinaufging. Thomas, schon etwas skeptisch, sollte zumindest mit dem Weg, recht behalten 😅. WĂ€re definitiv in Deutschland lĂ€ngst geperrt.. hier zum GlĂŒck nicht! Bei weitem nicht so lang, aber Ă€hnlich steil und vor allem feucht und glitschig, ging es hinauf. Erst ein Weg, dann die Stufen, die wohl auch mal ein GelĂ€nder hatten. Heute war es als Baustelle vermerkt, GelĂ€nder bestand aus ein paar wackeligen Pfosten, Querstreben fehlten gĂ€nzlich, so dass bei eventuellen ausrutschen, schon ein wenig Balance mitgebracht werden sollte, ansonsten blaue Flecken und nass 😅. Blieb uns alles erspart, dafĂŒr konnten wir die grandiose Kraft des Wasserfalls bewundern. Toll, auch dieser Teil des Tages echt gelungen. Und noch ein Programmpunkt hatte ich auf dem Plan. Wir fuhren nach Chereokee. Eine Stadt in indigener Bewirtschaftung, eben den Cherokees. Ich weiß insgesamt wirklich zu wenig, werde mich damit aber noch einmal beschĂ€ftigen und berichte dann vielleicht mehr. Heute kann ich nur sagen, eigentlich wollten wir hier noch ein nachgebautes Dorf besichtigen, mit EinfĂŒhrung in die Geschichte der Cherokees. Die Bewertungen waren 50/50. der eine Teil begeistert, der andere Teil völlig abgeschreckt, von Geldmacherei, nicht authentisch, Tourinepp. Gut, eigentlich wollten wir uns selbst ein Bild machen. Aber schon die Stadt Cherokees, schreckte uns einfach nur ab. Ein KlĂŒngelladen, reiht sich an den anderen. SĂ€mtliche Ware sieht und riecht, nach billigster Chinaware, die Stimmung auf der Straße an den LĂ€den, irgendwie komisch. Wir haben uns ĂŒberhaupt nicht wohl gefĂŒhlt. Versteht mich nicht falsch, durch die Geschichte, steht die (jetzige) amerikanische Bevölkerung einfach in der Schuld, der Indigenen Bevölkerung. Also umgangssprachlich (völlig inkorrekt, aber ich meine es nicht als Schimpfwort 😇 Indianern), aber irgendwie ist hier ein System angewendet worden, was allen nicht gut tut. Casinos zum Beispiel, gehören immer in Gebiete, die von Indianern geleitet werden. Damit wird wohl das große Geld verdient. Wir hatten eine Ă€hnliche Begegnung mal in Florida, wo die Keys, bzw. die Krokodiltouren, fest in Indianerhand sind. Wohl auch so ein Abkommen. Um zu zeigen, wie gut es ihnen geht, trĂ€gt dort jeder Indianer, seine ZĂ€hne vergoldet. Eine Art Statussymbol. Nicht falsch verstehen, es soll ihnen gutgehen! Aber es fĂŒhlt sich irgendwie nicht gesund an
 ein breites und zumindest fĂŒr mich interessantes Thema, was ich mir auch noch mal besser belesen muss. Vielleicht sehe ich es dann auch entspannter oder noch kritischer 😅 Aber gut
 soll fĂŒr heute reichen, morgen mehr
 es wird wenig erholsam, soweit kann ich schon verraten 😇






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