Wat ne Ka..Nacht, um 2.30 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen, eigentlich kein Wunder, wenn man um 21.00 Uhr einschlĂ€ft 😅. Nagut bis 4.30 Uhr im Bett noch versucht ein wenig zu schlummern, dann hieß es aufstehen. Um 6.00 Uhr sollte schließlich meine Eintracht spielen. Das wurde leider Nix, Sky war anderer Meinung 🙈. Soll ein schönes Spiel gewesen sein.. PĂŒnktlich um 9.00 Uhr, ging es los, frĂŒhstĂŒcken wollten wir unterwegs und abends dann grillen, auf unserem nĂ€chsten Stellplatz. Tja, so langsam begriff ich bei der Fahrt, warum ich nichts zwischen den beiden Zielen gefunden habe. Wollten wir doch eigentlich nicht unbedingt, so viele Kilometer (400) an einem Tag mehr machen. Wir sind im absoluten Nirgendwo
 witzig sind allemal noch die Straßen, bewusst hatten wir uns wieder einmal gegen die Autobahn entschieden. Eine gute Entscheidung, da die meiste Zeit die Straße zweispurig war und ganz oft kilometerweit ganz gerade und rauf und runter. Optisch eine 1a, aber sonst gab es wirklich nichts. Wir hatten rund die HĂ€lfte der Strecke hinter uns, als sich eine große Kreuzung auftat, die ĂŒblichen SupermĂ€rkte und co. sich vereinigten und auch ein Taco Bell war sichtbar. Hei, das war doch noch auf unserer Liste, eine Empfehlung von Sarah. An dieser Stelle Dankeschön! War echt lecker und ungewöhnlich preisgĂŒnstig. GestĂ€rkt ging’s weiter, im Nirgendwo
 beide waren wir froh, entschieden zu haben, die komplette Strecke durchzufahren. Denn so sehr ich dieses Land feiere und auch mir die SĂŒdstaaten gut vorstellen könnte, zum Leben, hier wĂŒrden wir, trotz der schicken Straßen, definitiv nicht wiederkommen wollen, geschweige denn leben. Wobei wir beim heutigen, kurzen Thema wĂ€ren. Bisher bin ich wirklich schwer beeindruckt von Amerika, ja, ich kann auch Trump in vielen Dingen nachvollziehen, umso mehr, seit dem wir hier reisen und Sachen sehen, die wir uns in Deutschland ĂŒberhaupt nicht (mehr) vorstellen können. Hatte ich die Tage schon mal erwĂ€hnt. Ein Land, das finanziell so angeschlagen ist, wo es zum guten Ton fĂŒr Jedermann gehört, alles zu finanzieren, noch grĂ¶ĂŸere Autos/ HĂ€user/ Camper/ Boote etc. steht definitiv kurz vor dem Kollaps, wenn sich nicht alles „rechnet“. Dieses Problem sieht man natĂŒrlich, gerade in StĂ€dten, aber auch in Dörfern wie Lynchburg oder eben auf unserer heutigen Fahrt. Homeless People, findet man reihenweise. Viele davon leben eben in ihren Autos oder eben in runtergekommenen HĂ€usern, irgendwo im Nirgendwo. Kommt man mit diesen Menschen ins GesprĂ€ch, merkt man, gerade bei denen, die noch ihr Auto halten konnten, da steckte mal was dahinter. Aber Alkohol oder Fentanyl hat alles kaputt gemacht. Alkoholsucht kennen wir aus Deutschland, bzw. wie oft Lebenswege dadurch aus den Fugen geraten. Fentanyl ist echt nochmal ne andere Nummer. Das ist fĂŒr uns erschreckend. Gelesen hatte ich darĂŒber, aber wenn man Menschen begegnet, die damit zu tun haben, ist das echt ne andere Nummer. Vom hundeĂ€hnlichen Gejaule, ĂŒber erschrecken, vor dem eigenen Körper, Gesichter gezeichnet von einer unendlichen Traurigkeit oder völlig abwesend.. ja, auch das ist Amerika. Will ich weggucken,will ich darĂŒber berichten? Will ich mir meinen positiven Eindruck vermiesen? Ich weiß es nicht. Ich nehme es war, manchmal geb ich ne Zigarette, manchmal macht es mich nachdenklich, gerade, wenn ich wieder auf einer klimatisierten und kostenlosen Toilette oder heißen Dusche bin. Es ist nicht alles Gold was glĂ€nzt, in Deutschland aber eben auch nicht und ich mag es nicht, wenn wir (mal wieder) den Lehrmeister spielen und mit dem Zeigefinger auf andere zeigen. Einfach an die eigene Nase fassen. Lasst es uns wie die Pfadfinder machen und das Motto: „jeden Tag, ne gute Tat“ umsetzen, egal wo auf der Welt.. in dem Sinne
 bis morgen đŸ€— PS: ich hab heute nur ein Foto fĂŒr euch, von gestern, ich finde es passt 😅


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