Langsam reisen und genießen… Das haben wir uns heute zum Motto gemacht, sind von unserem nächtlichen Stellplatz wieder zu unserem Tagesstellplatz vom Vortag gefahren, denn tagsüber dürfen wir dort ja stehen. Bezahlt war der Platz ja eh, bis 17.00 Uhr und ne schöne überdachte Sitzecke bot er ja auch, also los. Die 20 Minuten wieder zurück gefahren und den alten Platz eingenommen, lecker ausgiebiges Frühstück vorbereitet, mit Rührei und Speck… ja, kann es einem besser gehen? Eigentlich wollten wir ja Oklahoma City erkunden, der Wetterbericht versprach allerdings noch mal 32 Grad und zusätzlich ist ja auch Memorial Wochenende. Der eigentliche Memorial Day ist immer der letzte Montag im Mai, gilt zusätzlich auch als Saisoneröffnung in den meisten Bundesstaaten und dadurch haben die Amerikaner ein langes Wochenende. Heißt im Umkehrschluss aber auch, dass alle touristischen Attraktionen überfüllt sind. Wir haben ja Zeit, sind hier ganz gut aufgehoben, warum also nicht bleiben. Abends fahren wir natürlich wieder zum Schlafplatz, dort gibt es ebenso ein Schild, wo man sich einbuchen kann. Hat auch den Vorteil, wir haben einen weiteren Tag Pause und können in Ruhe unsere nächste Route auskundschaften. Denn ab Montag soll es kühler werden, könnten also sogar noch bis Dienstag früh hier bleiben. Es gefällt uns hier, warum also die Eile. Da ja auch die Sitzecke einen Grill/Feuerstelle hat, hab ich uns ein leckeres Stück Fleisch aufgetaut. Das haben wir noch von dem speziellen Butcher. Ist eigentlich Chicken, lecker gefüllt mit Frischkäse und Jalapeños und wird bestimmt köstlich auf dem Grill. Tja, manchmal kommt es eben anders.. eigentlich klar, wenn es nochmal so warm wird, gleichzeitig ein deutlich kühleres Wetter für den Folgetag angesagt ist, was muss dann kommen? Klar, ein Unwetter. Etwas verwundert waren wir schon, als wir sahen, wie viele schon ihre Zelte abbrachen und wegfahren. Morgen ist doch noch Feiertag. Nun gut, es wurde windig und dann kam ne Wolke und dann krachte es auch schon. Heftig, so heftig, das der ganze Spinter zitterte und unsere Lampen bei den Blitzen angingen. Haben es uns dann drinnen gemütlich gemacht und etwas ferngesehen, bis ja bis wir mal wieder ein komfortables Wasserbett hatten😅. Irgendwie regnet es immer dort rein, also an unterschiedlichen Stellen unseres Dachfensters, wo Thomas liegt. War mir vorher noch nicht aufgefallen, aber diesmal hatte er meine Seite eingenommen und dort regnete es auch durch. Na ja, Handtücher und Schüssel aufgestellt und dann ging es einigermaßen. Losfahren hätten wir da nicht gekonnt. Es hat so stark geregnet, dass wir einfach keine Straße erkennen konnten. Der Parkplatz füllte sich auch schnell mit anderen Autos, die ebenfalls Schutz suchten. Nach knapp zwei Stunden, war der Spuk vorbei und wir packten unsere Sachen, um zu unserem Übernachtungsquartier zu fahren. Dort angekommen, hat sich Thomas mit Handtüchern und Panzertape bewaffnet und ging ans Werk, um nochmal abzudichten. Hat auch ganz gut funktioniert, trotz wieder einsetzenden Regen, blieb es fast komplett trocken, vielleicht 5 Tropfen kamen noch. Nun musste ich aber unser lecker Essen im Camper fertig machen, da wir vorher wenig Strom getankt hatten, mangels Sonne und langer Beamer Benutzung, musste der Gasgrill rein. Erst Reis gekocht, der konnte ziehen, während danach das Fleisch in der Pfanne war. Tomatensalat noch dazu, fertig und absolut köstlich. Nachts kam dann nochmals das Unwetter zurück. Blitz und Donner machen es ja gemütlich, das Dachfenster hielt auch, aber einmal hat es so gedonnert, als wäre neben uns ein Flugzeug abgestürzt. So ein Beben vom Donner im Auto, hab ich noch nie erlebt. Schon etwas unheimlich, gut das Zoco, nicht wie damals unsere Happy, keine Angst vor Gewitter hat. Happy wäre wahrscheinlich vor Angst gestorben. Am nächsten Morgen war das Wetter ganz ok, besser als angekündigt, sogar etwas Sonne guckte raus, die Temperaturen waren super, um die 20 Grad, perfekt also, eine Stadt zu erkunden. Lass uns also los nach Oklahoma City, aber davon erzähle ich euch dann morgen 🤗


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