Heute ging es mit Martha und Vossi, auf unsere erste gemeinsame Fahrt. Da wir als groben Plan ins Auge gefasst haben, dass wir Mitte Dezember die Grenze nach Mexiko überqueren wollen und nur rund 3000 Kilometer plus Umwege zu bewältigen haben, reisen wir langsam. So sind wir natürlich nicht, wie viele dachten, straight nach Amarillo gefahren, sondern haben die Route 66 richtig genossen. Ja, ich tue mich als Beifahrer immer noch schwer. Es hat aber entscheidende Vorteile. Zum einen sehe ich mehr, kann dadurch viel mehr fotografieren und auch gleich Instagram bestücken. Außerdem hat’s mich gestern echt erwischt. Das erste Mal auf unserer Reise, hat mich eine fette Erkältung erwischt. Es war aber auch kalt. Ja, auch ich gehöre zu denen, die sagen, Kälte macht keine Erkältung, aber ich hab’s gespürt, wie es regelrecht in mich reingekrochen ist 😅. Letzte Nacht also mit ner Ibu, Jogginganzug und dicken Socken ins Bett und heute Morgen schon etwas fitter aufgestanden. Ich hoffe, es bleibt so bzw. die Genesung schreitet weiter so schnell voran. Morgen fahren wir in einen texanischen Canyon. Angeblich soll es dort Bisons geben. Etwas abseits der Route, aber genau das möchten wir ja. Immer rechts und links unserer Route, Dinge entdecken 🥰. „Unsere“ Route 66 westwärts, hatte schon das ein oder andere schicke Motiv zu bieten. Trotzdem muss man ja sagen, in einem so Marktwirtschaft geprägten Land, hätte ich noch mehr erwartet, weil wir uns ja kurz vor dem 100.jährigen bestehen der Mutterroute befinden. Egal, wir nehmen wir es ist und waren einfach nur super glücklich über unsere Wahl der Route. Martha und Vossi konnten wir noch ein Baumwollfeld zeigen, Martha, schlau wie ein Fuchs, hat sich gleich ein paar Batzen abgepflückt, um ihre langen Krallen, nicht nur knallrot lackieren zu können, sondern mittels guter, reiner Baumwolle, sie wieder entlackieren zu können. Geile Idee! Unser heutiger Stellplatz befindet sich direkt an der Route, leider auch an der Interstate 40, die die Route 66, in vielen Abschnitten ersetzt. Im Vorfeld hatten wir uns schon auf Straßenlärm eingestellt. Was soll’s, eine Nacht geht das schon. Worauf wir uns nicht eingestellt hatten, sind die Millionen Fliegen 🪰… Kochen war echt eine Challange und nein, ein Foto vom dann trotzdem sehr leckerem Essen, konnten wir davon nicht machen. Eher mussten wir zusehen, keine weiteren Proteine, in Form von Fliegen, zu uns zu nehmen.. 😅 Real Vanlife nennt man das wohl und ganz ehrlich, die sind wenigstens nicht so gefährlich, wie unsere Spinnen oder Schlangen… nerven nur…. Bis morgen!

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