Die Nacht war so lala und die Strecke heute ebenfalls, aber dann schafft man sich halt seine eigenen Highlights 😅 Warum war die Nacht so lala? Tja, ich habe jetzt tatsĂ€chlich realisiert, dass wir eine Sache in unserem Sprinter haben, die nicht ganz optimal ist. Unser Bett. Nicht das es unbequem wĂ€re, vielmehr ist es das Querschlafen. Zwar haben wir extra Verbreiterungen angebaut, so dass wir auf eine LiegeflĂ€che von knapp zwei Metern LĂ€nge kommen, aber ich liege hinten. Genau das kann nachts zum Problem fĂŒhren. Wenn ich mal „muss“, ist es nur möglich, wenn ich ĂŒber Thomas rĂŒberkrabbele, schon ein Unterfangen, wenn unten der Hund liegt und man schon akrobatische Übungen drauf haben muss, um ĂŒberhaupt aus dem Bett zu kommen. So schwebt (bei mir zumindest) schon abends der Hintergedanke, musst du nochmal? Dann wenn man mal wach wird, na, jetzt vielleicht? Eine Stunde spĂ€ter, „eigentlich mĂŒsste ich mal, aber wie spĂ€t ist es, ach, die drei Stunden hĂ€ltst du noch durch“. Wieder eine Stunde spĂ€ter, „ne, ganz schön kalt gerade, jetzt sinds eh nur noch zwei“, um dann wieder ein Stunde spĂ€ter aufzugeben und doch die YogaĂŒbungen zu vollbringen, um aufs Klo zu kommen. Einschlafen danach
 schwierig, wenn dein Eherochen neben dir den ganzen Wald absĂ€gt
 Nun ja, vieles sprach einfach dagegen, beim Ausbau, die Bettsituation anders zu gestalten, aber bedenkt es bitte und setzt eure PrioritĂ€ten, wenn ihr auch mal einen Ausbau wagt oder euch einen Camper kaufen wollt. Gut, nach dem MĂŒslifrĂŒhstĂŒck ging es wieder „on the Road“. Die Route 66 wurde schnell gefunden, sogar den Bundesstaat Oklahoma haben wir zĂŒgig verlassen und fuhren nun nach Kansas. Ok, wir haben Kansas wirklich nur gestreift und vielleicht fĂŒhrt uns die RĂŒckfahrt auch noch durch den Rest des States. Ganz viel zu bieten hatte es in Bezug auf die 66 nicht, das Welcome Center hatte leider geschlossen. Schon mit dem Hinweis, geöffnet von Mai – November, solange Volunteers zu VerfĂŒgung stehen, standen heute wohl nicht. Nach kurzer Zeit ging es schon in den nĂ€chsten Bundesstaat, nach Missouri. Die Route 66 ist hier eigentlich kaum mehr vorhanden und die ursprĂŒngliche Route wurde durch die Interstate 44 ersetzt. Es gibt eine Straße, die man stattdessen nehmen kann, aber so klein und oft schlechte VerhĂ€ltnisse, dass wir irgendwann abbiegen und auf die 44 fahren. Eigentlich wollten wir bis nach Springfield, bis ein Schild auf der Interstate uns doch weiterfahren ließ. Kurz nach der eigentlich geplanten Abfahrt, kam ein Buc-Ee’s. Ach man, das können wir uns doch nicht entgehen lassen. Scheint wieder ein großer zu sein und der hat schließlich meine geliebten Fudge! Was das ist, keine Ahnung, aber sooo lecker. Kalorien maximal komprimiert, auf ein Minimum an Maße. Stell dir vor 100 Gramm Pralinen, zusammengepresst auf 3×3 Zentimeter und einfach zum dahinschmelzen
 Was Bucees sonst aus macht, hab ich in ein kleines Video zusammengeschnitten. Da wir vorher schon einkaufen waren und nicht mehr so spĂ€t einen Stellplatz aufsuchen wollten, suchten wir einen in der NĂ€he. Aber, was soll ich sagen, es gab hier nix gescheites. Also nochmal gut 100 Kilometer gefahren und jetzt stehen wir hier, netter kleiner Platz, alles vorhanden und fĂŒr morgen haben sich ganz andere Möglichkeiten aufgetan. Berichte ich aber erst morgen, wenn alles, wie geplant geklappt hat
 also bis morgen!



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