Puh, da ist man einmal zu spĂ€t, schon will der Hund nicht an den Strand đ Normalerweise gehe ich hier ja zum Sonnenaufgang zum Strand, so gegen 6.45 Uhr. Da ist perfektes Licht und noch nicht zu heiĂ. Wir kĂ€mpfen gar nicht so sehr tagsĂŒber mit der Hitze, bei Temperaturen etwas ĂŒber 30, vielmehr schaffen uns die NĂ€chte. 27 Grad Minimum und das ist wirklich hart. Wenn ich diese âfrischeâ Temperatur morgens nicht mitnehme, bestenfalls mit nem LĂŒftchen am Strand, dann geht einfach gar nichts mehr, auch nicht bei Zoco đ Also heute morgen bin ich aufgehalten worden und kam erst um 8.00 Uhr los. Die Sonne schon voll auf âonâ und Zoco stellt sich im Wald, wo es zum Strand geht hin und sagt, bis hierher und nicht weiter. Vielleicht unser GlĂŒck. Ich hatte schon vorher mit nem Weg geliebĂ€ugelt, der da einfach in den Dschungel geht. Also los. Muss dazu sagen, das gehe ich nicht so gern alleine, denn wen was passiert, hier gibtâs dann kein Handyempfang. Also nur ein kurzes StĂŒckchen und dann kam schon ein Schild mit Wegweisern. Und was sehe ich da? Eine Reihe von Trails, die man hier âwandernâ kann. Schöne Wege, alles freigeschnitten und rechts und links ein UrwaldmĂ€Ăiger Wald, also recht schattig. Zoco hatâs gefallen und als wir von der Morgenrunde zurĂŒck kamen, hab ich Thomas meine PlanĂ€nderung mitgeteilt. Statt ins Inselzentrum zum Fischimbiss, gehen wir heute lieber die Wege lang und morgen mĂŒssen wir eh abbauen, dann halt etwas frĂŒher und fahren dann Essen zum Fischimbiss. Gesagt getan, nach unserem entspannten Vormittag, sind wir losmarschiert. Erst in die einzig vorhandene Bude, an der FĂ€hre, um dort unser Frosty Turtle abzuholen (eine Art EiscafĂ©, lecker) und frisch gestĂ€rkt, ging es auf einen der Trails. Wir entschieden uns fĂŒr den Lake Loop, der dann am Strand endet und den uns bekannten Weg, wieder zum Campingplatz fĂŒhrt. Zoco schnĂŒffelt natĂŒrlich eher an den Seiten im GebĂŒsch, als Thomas plötzlich aufschreit, Schlange!! đ Keine Sorge nichts passiert, es scheint zu stimmen, dass Schlangen mehr Angst vor Menschen haben, als das sie angreifen wĂŒrden. HeiĂt, so lange sie sich verziehen können, wĂ€hlen sie lieber den Fluchtweg, als anzugreifen. Zoco bleibt aber dabei ein Unsicherheitsfaktor, noch wissen wir nicht, was die Viecher in ihm auslösen. Schildkröten und Echsen, interessieren ihn nicht die Bohne, Frösche auch nicht. Hoffen wir, dass es mit Schlangen Ă€hnlich ist đ Kurz vor dem See kam ein Warnschild, mit dem Hinweis, man solle auf keinen Fall den Steg verlassen, da wir jetzt ins Alligatoren Gebiet kommen. Alles klar, selbstverstĂ€ndlich! Ein schöner Steg schlĂ€ngelt sich zum See, rechts und links davon ist Sumpfgebiet. Am See selbst gibt es einen weiteren Steg, der auf den See hinausgeht. Geguckt, aber keine Alligatoren, dafĂŒr aber die ein oder andere Schnappschildkröte, in diversen GröĂen. Na auch ganz nettđ€ ZurĂŒck am Sprinter, war ich heute mit kochen dran. Wobei mir Thomas vorab noch einiges geschnippelt hat. Wir wollten alles Frische verarbeiten, morgen soll der KĂŒhlschrank abgetaut werden, passt immer ganz gut, wenn wir eh fast leer gegessen sind und hier ist das durch die AuĂentemperaturen, doch deutlich hĂ€ufiger nötig⊠Bis morgen!
